Mittwoch, 25. November 2009

Mutantensquatschi ;-)

Ich hab ja gar nicht geschrieben dass die Squatschis mit Reis gefüllt sind und sich deshalb wunderbar in Form bringen lassen! Grad ist ein weiterer fertig geworden. Ich hab ihn ein wenig mutiert indem ich ihm einen Kopf annähte. Und ne Nase. Squatschis mit Haaren gibt es ja eh.






Squatschis

Schon vor Monaten stieß ich auf die Nähanleitung eines Squatschis von Tumana. Ich habe auch versucht einen von Hand zu nähen und die Einzelteile fliegen hier immer noch rum. Gestern war mein krankes kleines Mädchen gar nicht gut drauf, ob ihrer Krankheit, und ich wollte ihr etwas Gutes tun. Also versuchte ich aus dem Kopf einen Squatschi mit der Nähmaschine zu nähen. Okay, es ist der Linke und er sieht mächtig plattgefahren aus. Also guckte ich noch mal nach der Anleitung und nähte den mittleren Squatschi für meinen ebenfalls kranken Sohn. Da hatte ich den Schnitt von Tumana schon ein wenig für Keinekurvennähkönner umgewandelt *g*.
Dann war die Lütte stinkig weil ihr Bruder ja auch schon beim letzten Kranksein den Mausibären bekommen hat (der ist so hässlich, den zeig ich nicht *kicher*). Und so entstand heute der grüne Squatschi für die Lütte.


Donnerstag, 19. November 2009

ein Herz

Für einen supertollen Tuasch habe ich (in der hoffnung dass es ihr gefällt) für madam74 dieses Herz dazu gebastelt.
Anscheindend hat ihr unser Tausch gefallen denn wir tauschen gleich noch mal *freu*.


Donnerstag, 12. November 2009

St. Martin

Getreu dem Motto "Was sollen wir für jemanden betteln, der nur Zettel an die Kirchentür dengelte" sind wir gestern, bei dem richtigen Martin betteln gegangen. Schließlich ist es seine Geschichte, die unsere Nachbarn zum Teilen von Süßigkeiten (also erst kaufen und dann unter die klingelnden, singenden Kinder verteilen) anregen soll. Wenn man es ganz eng sieht, dann müssten beim anderen Martin ja auch einfach nur Thesenzettel verteilt werden.
Außerdem hatte ich vorgestern noch gar keine Laternen für die Kinder.
Mein Blondinenkumpel Michaela hat ja vorgestern auch noch angegeben und behauptet dass sie die Laternen vom letzten Jahr noch "irgendwo hat". Hehe
Gestern früh kam sie dann zum Basteln zu mir!
Nur die Schuliris, ein Musterbeispiel an Energie und Ordnung, hatte noch alle Laternen ihrer Kinder aus den vergangenen Jahren.

Ich war ja völlig ratlos was für Laternen ich machen sollte. Weil, zum groß Schneiden und Knicken hatte ich sowas von keine Lust. Da passte es sehr gut dass ich vorgestern zum Mittagsschläfchen im Vorbeizappen auf dem 1. eine nette Frau sah, die übergroße Glühbirnen zusammen dengelte. Das war leicht, ging schnell und man musste nur minimal schneiden. Prima Sache!
Leider wollte meine Lütte nicht mit ner Riesenglühbirne betteln gehen. Ich sollte mir gefälligst etwas anderes einfallen lassen. Hab ich!
Michaela war so begeistert dass ihr Lütter auch gleich eine davon haben sollte. Das ist (er ist ja grad mal erst gut 2 Jahre alt) die kleinere Laterne ganz reicht:


Die Kinder waren sehr zufrieden mit ihren Rudis und so stiefelten wir abends mit 7 Kindern, 3 Müttern, 2 Buggys und einem Hund los. Der Hund, den ich mal wieder hatte, war völlig irre weil sein Rudel einfach nicht zusammen blieb. chon vor Michaelas Tür hopste das Vieh hin, her, vor und zurück weil alles durcheinander wuselte. Aber ich war sehr aufmerksam und fiel nicht über die Leine. Wir wanderten von Tür zu Tür und Straße zu Straße bis wir Iris (deren Mann dann auch noch auftauchte um sich an den gröhlenden Kindern zu ergötzen) samt Familie vor deren Haustür abliefern konnten. Dann ging es den schnellsten Weg zurück zu Michaela. Aber immer mal noch hin und her über die Straße flitzend um alle restlichen Häuser noch mit zu nehmen.

Das letzte Mal musste die Straße überquert werden. Michaela schob den Buggy und beide riefen wir immer wieder dass die Kinder aufpassen sollten. Derweil wurde ich vom Hund in die eine Richtung gezogen und vom kleinen Lenni, den ich schnell noch am Arm gepackt hatte, in die andere. Spreizarmig sorgte ich dafür dass wir 3 einigermaßen gut über die Straße kamen. Sind wa auch. Aber es war dunkel. Und ich schaute ja nach links und rechts gleichzeitig. Und übersah vorne die Bordsteinkante. Dengelte volle Lotte mit dem Fuß dagegen. Sprang wie Rumpelstilzchen so lange rum bis die Schwerkraft mich massiv zu Boden zog. Dabei hielt ich noch tapfer die Lennihand so hoch wie möglich. Der fiel auch bedeutend weicher als ich und war gleich wieder auf den Beinen. Als Michaela dann noch völlig perplex fragte: "Was machst du denn da?" war es um mich geschehen. Schmerzgepeinigt wälzte ich mich laut lachend auf dem Boden. Ich kam kaum wieder hoch weil ich so lachen musste und mir die Kochen so weh taten. Zum Glück waren wir mit dem Auto da weil ich vorher noch beim Briefkasten vorbei bin! Ich hätte echt nicht mehr nach Hause laufen können!

Die Schmerzen haben schon ziemlich nach gelassen. Nur an einem Knie habe ich eine so große Beule dass sie beim ehen immer fröhlich rum wackelt. Ist nicht wirklich schmerzhaft aber echt unanagenehm.

Im Auto (in dem ich immer noch wild vor mich hin kicherte) habe ich übrigens noch Anpfiff ob meines Lachens von meiner Lütten bekommen. Sie hätte am liebsten geweint weil ihre Mana sich so doll weh getan hat.

Dienstag, 10. November 2009

Eine Raupe im Herbst

Morgendliche Hektik irgendwo in Deutschland. Doch immerhin, die Kinder saßen schon am Frühstückstisch. Muttern hatte also endlich das Bad ein paar Minütchen für sich. Dachte sie. Doch weit gefehlt! Kaum gab sie sich den Tätigkeiten, die frau so des morgens im Bad so zu erledigen pflegt, hin wurde auch schon mit einem brutalen Ruck die Tür des Badeszimmers aufgestoßen.
"Mama, da ist eine RAUPE in unseren Cornflakes!!!!" ertönte es auch gleich sehr vorwurfsvoll von meinem Sohn. "Siehste, ich hab euch schon 100 mal gesagt dass ihr die wieder richtig schließen sollt weil sonst die Viecher da rein gehen. Nu habt ihr es!!!" antwortete ich gelassen. "Außerdem ist das ganz sicher keine Raupe sondern eine Made." schlussfolgerte ich dazu. Das ob des Raupenfundes stolze Gesichtchen meiner Lütten verzog sich prompt angewidert: "Wie issen die da rein gekommen?". Ich erklärte dass auch Fliegenmütter die schönsten Plätze für ihre Babies bevorzugen. Und so lecker Cornflakes schmecken halt nicht nur Menschen-, sondern auch Fliegenkindern. "Wo ist die Made überhaupt jetzt?" fiel mir dann auch mal ein zu fragen. 2 schuldbewusste Gesichter schauten mich an: "Weg." "Wie, weg???? Die is doch inne Cornflakes!". "Ja," antwortete die Kleine, "war sie. Aber dann hab ich sie auf den Finger genommen (sie hielt den Finger als Beweisstück A auch gleich in die Höhe), damit gespielt und sie dann verloren.". "Hm, das ist jetzt abba schlecht. Weil, die wird zur Fliege; welche dann auch Babies unterbringen will; sucht sich das nächste Paket Cornflakes .................. auf Dauer müsstest ihr dann wohl doch etwas anderes frühstücken." war meine Antwort dazu.
2 Kinder verschwanden in die Küche um die Made zu suchen. Fanden sie natürlich nicht. Wir beschlossen die Lösung dieses Problems auf später zu vertagen und erstmal zu zu sehen dass wir inne Plüdden kommen.

Eine halbe Stunde später. Ich dengelte eiligst das Schulfrühstück, dass ich fast vergessen hatte, für die Kinder zusammen, welche schon geschniegelt und gespornt auf die Abfahrt warteten. Natürlich trieben sie sich beim Warten in der Küche rum und kommentierten mein Tun. Plötzlich begannen sie wie wild rum zu stampfen.
Mein Sohn: "Hey! Vielleicht ham wa se jetzt schon tot getreten!"

Und da jetzt mein Allesindwegkaffee ausgetrunken ist werd ich mich mal über den Küchenfußboden her machen.

Montag, 9. November 2009

Transformers

Hach, ich hatte ja die Vorschau davon gesehen und bestand deshalb gestern Abend darauf es zu gucken. Was echt nicht leicht war da mein Mann da überhaupt keinen Bedarf nach hatte. Okay, nicht unbedingt hochgeistig oder intelektuell anregend aber ich liebe Roboter. Ich liebe sie schon seit 30 Jahren, habe fast jedes Buch von Asimov gelesen und wünsche mir von ganzem Herzen einen eignen Haushaltsroboter. Ich wäre so gerne ein Versuchshaushalt dafür. Also, alles was mit Robotern zu tun hat muss ich einfach sehen.
Leider kam es ja gestern zu spät und mein Sohn ist zu jung dafür. Das wäre (wenn nicht ganz so dramatisch) ein Film für ihn. Er fährt voll auf die Autos, die sich in Roboter verwandeln, ab.

Okay, wir guckten also Transformers.
Und selbst mein Mann musste zugeben dass der Film soooooooooo schlecht nu auch nicht war.

Wir guckten fröhlich vor uns hin und dann kam es zu der Situation dass die "guten" Transformers bei dem jungen Sam ums Haus lungerten weil die Brille von Sams Ururopa dringend gebraucht wurde und in seinem chaotischen Zimmer von ihm und seiner Fastfreundin gesucht wurde. Nun sind diese Viecher ja recht groß gewesen und wenn sie sich bewegten konnte es schon mal passieren dass die Erde ein wenig bebte. Das passierte auch wärend der Brillensuche. Wo doch Sams Eltern auf gar keinen Fall mitbekommen sollten was da los war. Man sah also die Transformers durch den Garten hüpfen - Schnitt- die Eltern hubbelten um Wohnzimmer auf ihren Sitzgelegenheiten rum. Und schon war der Vater aufgesprungen, brüllte noch im Sausen: "Ein Erdbeben, komm schnell untern Tisch!" und hockte auch auch schon unter demselbigen.
Die Frau saß immer noch verduzt auf dem Sofa, starrte ihren Mann perplex an, das "Erdbeben" war schon längst vorbei, und fragte: "Wie bist du denn so schnell da hin gekommen?"
Das war der Moment wo ich völlig unpassend in brüllendes Gelächter ausbrach.
Eigentlich war es ne Szene für ein müdes Lippenkräuseln.
Aber ich rollte auf meinem Sofa rum und lachte Tränen.
Mein Mann guckte nun mich völlig perplex an.
Ich giggelte und japste nach Luft. Klopfte ihm auf dem Arm rum und meinte: "DAS hatten wir doch auch schon *wieherkreischabroll*!"
Er guckte ratlos und musste warten bis ich wieder einigermaßen zu Luft gekommen war.

Das war damals so:
Wir hatten dieses Haus grade gekauft, der erste Winter damit war voll im Gange und wir fuhren ein paar Tage zur Oma an die Nordsee. Als sparsame Menschen hatten wir brav alle Heizungen ausgedreht. Natürlich war es bei unserer Heimkehr pupskalt im Haus und wir drehten unsere Heizungen wieder an. Abends, die Kinder lagen seelig schlafend in ihren Betten, lümmelten mein Mann und ich vorm TV rum. Damals standen die Sitzmöbel noch so dass der Sessel, samt Hocker, der bequemste Platz zum Gucken war. Und auf dem lümmelte ich.
Plötzlich knackte, knallte und rumpelte es entsetzlich laut im Wohnzimmer. Ich schwör, es hörte sich so an als wenn das Haus nun zusammenbrechen würde! Wärend ich mich an meinem Sessel festklammerte und von dort nicht runter kam weil der usselige Riesenhocker mir den Weg versprerrte war mein Mann, flink wie eine Gazelle, von seinem Sofa hochgeschossen und förmlich haus dem Wohnzimmer geflogen. Im Flur vor der Küchentür konnte er dann bremsen weil das Rumpeln vorbei war.
Ich war auf meinem Sessel zusammen gebrochen. Vor Lachen. Weil es einfach so genial ausgesehen hatte wie mein Mann davon flog. Wenn ich mit meinem Sessel eine Etage tiefer gestürzt wäre, dann aber laut lachend.
Und genau an diese Begebenheit musste ich bei Transformers denken als der Vater von Sam so schnell unter dem Esstisch verschwand.
Okay, mein Mann fand das nicht so lustig wie ich.

Für das Gedonner unseres Hauses hatten wir dann auch ganz die Erklärung gefunden. Das viele Holz kann es gar nicht leiden wenn man es im Winter total auskühlen lässt.

Hoffentlich ist mein Sohn bald groß genug um Transformers zu gucken. Ich werd dann auf jeden Fall noch mal mitgucken!!!!

Sonntag, 8. November 2009

Adventskalender

Da Hermes mir grad gezeigt hat dass er angekommen ist zeig ich mal schnell noch ein Foto von dem Kalender, der mich eine Ewigkeit aufgehalten hat weil er nicht so werden wollte wie ich es gerne gehabt hätte.
Aber immerhin, ich hab viel an die Empfängerin gedacht und alles mit Liebe ausgesucht und verpackt ;-).



Und dann brauchte ich noch Woche um mich dazu zu motivieren die ollen Karten zu machen. Ich bin echt am Überlegen ob ich das ganze Geraffel dafür nicht doch lieber verkaufen soll. Aber nee, is alles MEINS und bleibt *g*. Die Lust kommt schon irgendwann wieder.

Liebe Ulla,
nein, ich habe dich und das Fotografieren der Karte nicht vergessen. Schließlich steht sie ja (bis auf wenn ich etwas fotografieren möchte) auf meiner kleinen Staffelei im Bastelzimmer und ich sehe sie täglich mehrmal (mit schlechtem Gewissen) liebevoll an und freue mich über sie!
Nur fällt mir zur Zeit alles so dolle schwer. Naja, besser geschrieben, ich kann immer nur eins. Denke ich daran dass nen Berg Wäsche im Keller weggewaschen werden muss weil niemand mehr saubere Sachen zum Anziehen hat, vergesse ich mit Sicherheit dass im Bastelzimmer noch so viel fotografiert werden muss. Manchmal vergesse ich glatt dass ich mal Mittagessen kochen sollte weil ich voll beschäftigt mit Bettenbeziehen bin.
Kurz und gut:
Alles was ich sonst prima hintereinander weg bekam klappt zur Zeit nicht wirklich.
Ich traue mich noch nicht mal bei bawion in die Geburtstagsliste zu gucken weil ich mich dann zu doll schäme wie viele Geburtstage ich verpasst habe.
Aber ein Gutes hat dieses Allesvergessen: So langsam tritt ein wohliges Gefühl der Erholung bei mir ein. Das Stressgefühl und die hektischen Gedanken um das, was alles noch zu erledigen ist, verschwinden langsam. Ich kann sogar wieder in Ruhe ein Buch lesen.
Also Ulla, grad wo ich dich so doll leiden kann, bitte sei mir nicht böse.
Ich habe mich so doll gefreut und freue mich immer noch darüber!!!

Freitag, 30. Oktober 2009

Der Beginn einer Herde

Da liegen sie, im langen Flur auf dem Bücherregal, und warten auf ihre Holzbretter. Ich glaube, ich brauche doch noch eine eigene Säge *fragendzumpapaguck* (Haste noch eine über?). Mit den Männern in meinem Umfeld klappt das irgendwie nicht so wirklich. Alle haben kaputte Sägeblätter und es wirkt so auf mich als wenn es diese sagenumwobenen Sägeblätter nur in einem Laden, und der ist direkt neben dem Mars, gibt *g*.
Das Schlimme am Warten ist, dass jeder Rudolph anders aus sieht und ich jeden Tag mehrmals an ihnen vorbei gehen. Dabei finde ich an jedem einzelnen Rudolph immer wieder etwas Neues zum Liebhaben. Ich schätz mal dass ich bald keinen einzigen werde weggeben können und alle an der noch jungfräulich weißen Wand über den Bücherregalen landen werden.
Wenn die da erstmal hängen werden sie auch bleiben, ich weiß es genau *gggg*.

(Ganz recht, der beige, ist Rudolph der Erste ;-))

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Willi wills wissen

Lieber Herr .............. *grübel* .......... hm hmmhhhhh .............
ach,
Lieber Willi (und liebes Willi-Team),

meine 2 Lütten sind begeisterte Fans von Ihnen/dir. Sie schaffen es wirklich mir beinahe eine Woche lang bei jedem Mittagessen aus den vergangenen Sendungen zu erzählen (ich kann aber prima mitreden. Schließlich sollen Eltern ja wissen was ihre Kinder gucken). Selbst uralte Sendungen werden dann ausgegraben und noch mal durch gesprochen. Dank der "Willi wills wissen"-Sendung wissen meine Kinder eine Menge mehr.

Mein Sohn ist wohl einer der größten Willifans. Ich kann gar nicht zählen wie oft er schon wünschte dass Willi mal zu uns kommen soll. Ich bin da ja recht pragmatisch: Ich will nicht ins Fernsehen (außer wenn die "mein Garten"-Leute endlich kommen. Dann müssen sie aber 3 Monate vorher Bescheid geben damit ich noch schnell viele Kilos abnehmen kann) und kann meinen fernsehguckenden Mitmenschen mich, meinen Anblick und mein Gesabbel bescheiden ersparen. So habe ich also bei unserem letzten Willi-Gespräch gesagt dass mir weder Willi, noch sein Team mit den "annen" Kameras ins Haus kommt. Mein Sohn könnte sich gerne etwas einfallen lassen um mit Willi ins Fernsehen zu kommen. Ich würde dann auch alle mit Kaffee und belegten Brötchen versorgen.

Wir überlegten also.
Und uns fiel so gar nichts ein was meinen Sohn williwürdig machen könnte.

Dann sah ich zu seiner kleinen Schwester. Man kennt ja diesen Ahablick. Sie guckte auch gleich freundlich und mit großen Kulleraugen zurück. Aber nicht lange! Denn mir war plötzlich eingefallen dass es tatsächlich einen Menschen in unserer Familie gibt, der williwürdig sein könnte. (Mein kleines Mädchen kommt übrigens in vielen Dingen ganz nach der Mutter. Sprich: Den Willi hätte sie schon gerne hier um ihm Fragen zu stellen aber ins Fernsehen will se nich.)
Ich erklärte also meinen Kindern dass die Klasse (und dadurch auch die Schule der Beiden) meiner Tochter etwas Besonderes und Seltenes ist. Denn es ist eine integrative Klasse. Umfragen bei Nichtwissenden haben ergeben dass die meisten Menschen erstmal davon ausgehen dass der Anteil der nichtdeutschsprechenden Kinder da halt bannig groß ist. Was natürlich nicht stimmt.

In eine integrative Klasse gehen weniger Kinder, es gibt eine zusätzliche Lehrerin, die darauf spezialisiert ist außergewöhnlichen Kindern beim Lernen zu helfen und dieser Art Kinder sind 5 in Jules Klasse. Wobei man es nur einem auf den ersten Blick an sieht. Die beiden Lehrerinnen sind fantastisch. Wenn ich solche Lehrer gehabt hätte wäre ich Professorin geworden, ich bin davon überzeugt (auch wenn man noch hätte erfinden müssen worin ich meine Proffessur hätte machen können. Ach, das hätte ich dann glatt selbst erfunden!).

Nun gibt es ganz viele Leute, die gleich in Abwehrstellung gehen wenn sie hören dass besondere Kinder in diese Klassen gehen. Nicht die Kinder! Es gibt so einige Erwachsene, die dann gleich solche Klassen als die "Doofenklassen" abstempeln. Das ist wirklich traurig und dürfte in unserer heutigen Zeit eigentlich gar nicht sein. Aber selbst auf dem ersten Elternabend sprach ein Vater dieses "Doofendenken" an! Und als wir damals in der Schule waren und die Klasseneinteilungen bekamen stand ich neben einer Mutter, die mich fragte warum die Klasse 2 Lehrerinnen hat und sofort entsetzt war als sie meine Antwort bekam. Sie wollte ihren Sohn in erster Reaktion in eine andere Klasse haben. Ich hab geredet wie ein Priester und sie dann noch zur Klassenlehrerin geschleppt. So eine Lehrerin kann das ja doch besser erklären als ich.

Also, wir sind alle der Meinung dass eine integrative Klasse wirklich williwürdig ist. Nur Jule will nicht unbedingt ins Fernsehen und erstmal die Lehrerin fragen damit diese dann ans Williteam schreibt. Wobei sie das Fragen irgendwie immer vergisst. Sie fremdelt ein wenig und so ein Mensch im TV ist halt niemand, dem man sofort vertraut. Alex wäre schon zufrieden das Williteam in der Schule zu haben. Wir überlegen, dann nach zu fragen ob er für die Zeit statt Jule in die integrative Klasse darf um dabei zu sein. Sieht ja keiner dass er schon in der Zweiten ist.

Naja. lieber Willi und Team, da Jule nicht die Lehrerin ansprechen will; Alex nichts williwürdiges im Angebot hat; Jule ja auch nicht das Besondere an ihrer Klasse sieht; ich mich nicht traue wirklich an euch zu schreiben; wird diese tolle Grundschule und dieses außergewöhnliche Klassenangebot wohl nicht in einer Willisendung erscheinen. Mein Sohn wird jedes mal ein wenig traurig sein wenn das Gespräch wieder darauf kommt doch er wird weiter einer der größten Willifans bleiben.

Das Wichtigste ist jedoch: Die Sendung muss es noch lange geben!!!

Dienstag, 27. Oktober 2009

Nobelpreis für Physik

Ja, ich bin der festen Überzeugung dass ich ihn verdiene!
Weil, man muss ja bedenken unter welchen Umständen ich das bisschen Physik, das ich beherrsche erlenen musste.
Das war damals so:

Unsere Schule bestand aus einem kleinen Hauptgebäude, der Turnhalle und mehreren "Pavillions" (Ja, genau solche wie der, der neulich erst in Liemke in der Grundschule fast zusammen gebrochen ist. Nur unsere hatten noch so viel gutes altes verseuchtes Zeugs in sich dass sie einfach stabiler waren *festüberzeugtbin*). In einem dieser Pavillions war der Physik-/ Chemieraum. Also so lange Tische mit Anschlüssen für Bunsenbrenner (fand ich voll spannend, durften wa abba nie ran) und was weiß ich nicht noch was. Schüler pflegen ja eh gerne hinten zu sitzen, aber beim Physikunterricht gab es ne wilde Drängelei um die letzten Plätze. Und das nicht nur um ungestört seiner Heimlichkeiten nachgehen zu können! Die Tafel hing zwischen 2 Türen. Eine Tür war der Fluchtweg nach draußen (alternativ auch die Fenster) und die andere führte in einem Raum, in dem die für uns hochexplosiven Chemikalien (und die Bunsenbrenner) standen. Unser Physiklehrer (nein, ich nenn seinen Namen nicht! Wir haben ihn damals nicht verpetzt und heute passiert das von mir auch nicht *g*) war eigentlich recht cool. Äußerlich jedenfalls. Ein ruhiger, unauffälliger Mann mit einen riesengroßen Laster: er rauchte Kette!
Der Gutste konnte es noch nicht mal von einer Pause zur anderen aushalten.
Aber auch schon damals wussten Lehrer dass es nicht gut ist vor Schülern zu rauchen. Das macht man besser versteckt in anderen Räumen. In unserem Physikunterichtfall also in der Chemikalienkammer.
Ich muss zugeben, der Physikunterricht hatte dadurch für uns eine völlig eigene Spannung. Was wussten wir schon über Physik, Chemie und all dem Krams? Was interessierte uns das?

Der Lehrer kam also in den Physik- /Chemieraum geschosssen, begrüßte uns kurz und schoss gleich weiter in den geheimnisvollen Raum! Wir alle nach hinten und ducken! Aus dem Raum kamen kurz darauf dicke Rauchschwaden und er kramte auch oft dabei. Wir schrieben mental unsere Testamente und hatten einen Heidenspaß dabei. Dann begann die Stunde. In der er bestimmt 3 mal im Gefahrenraum verschwand. Super spannend aber nicht wirklich lehrreich.

Meine weiteren Physikkenntnisse verdanke ich Murphey, der Sendung mit der Maus und Willi (von Willi wills wissen). Und heute konnte ich mein seidenens Unwissen endlich in der Praxis anwenden und mir so den verdienten Nobelpreis, den ich eh nie bekomme, erarbeiten:

Die Batterien vom Kinderklavier waren schon lange leer. Da der Papa den Wechsel immer vergaß habe ich mich gestern mit dem Schraubendreher bewaffnet und wollte den Austausch vollziehen. Doch ich musste feststellen dass die alten Batterien schon ausgelaufen waren. Sieht ja dann mal alles recht rostig aus. Den nächsten Arbeitsschritt verschob ich auf heute.
Auf dem Esszimmertisch sammelte ich mein Werkzeug:
Schraubendreher, Küchenrolle, Wattestäbchen, reiner Alkohol
Dann begann ich fein säuberlich die Batteriefächer zu reinigen. Ging auch gut. Das Wissen um die Wirkung von reinem Alkohol auf versiffte Elektrik habe ich nicht aus der Schule sondern von meinem Exmann. Ich tupfte und schubberte und alles wurde immer sauberer und grad beim letzten finalen Achtupfnochmaleinsdrauftupfer bricht mir doch glatt eine Feder ab! Mist!!!
Ich habe echt versucht ob das Klavier auch ohne diese pusselige Feder funktioniert. Aber nee, ging nicht.
Also habe ich alle Batterien in das Klavier gefuddelt, dann die Batterie ohne Feder leicht angehoben, den kümmerlichen Federrest mit dem Schraubendreher an seinen ursprünglichen Platz gefummelt (da war er nu natürlich zu kurz für) und dann hatte ich meinen Physik-blindes-huhn-findet-auch-mal-nen-korn-aha-einfall! Ich stocherte mit dem Schraubendreher in der kleinen Nische mit dem Federrest rum bis dieser Rest so zwischen Batterie und Metallnupsi verkantet war dass er sich nicht mehr rührte. Starttest beim Klavier: "Pling, Klimper, Plang".
Alles klar, wieder heile!

Nobelpreis her!!!!

Freitag, 23. Oktober 2009

Rudolph, der Zweite

Das Schnittmuster hatte die Sini mir ja vor ein paar Tagen geschickt. Eigentlich wollte ich ja auch erst ein Rentier nähen wenn ich das von Alexa hier habe. Weil ich ja am liebsten ein Grabbelmuster für schwierigere Sachen habe. Aber dann lag das Schnittmuster so verlockend hier rum und dieser Kratz-Knister-Teppich, den die Katze nie haben wollte musste ja auch mal aus dem Weg. Also habe ich den Teppich kaputt geschnitten und aus dem Plüsch Rudolph 1 gemacht. Der bekommt aber nochein richtiges Holzbrett (will glatt mein Mann machen *staun*) weil er dann zur Schwiegermutter um zieht. Die hat den schönen zweiten Vornamen Rudolfine und kann als das Rentier gut brauchen.
Dann war der tolle Plüsch aufgebraucht und ich gierig auf mehr Rentiere. Also hab ich den Yetistoff versucht. Okay, Rudolph 2 ist nen bisschen arg plüschig, aber ich hab ihn voll lieb *g*. Und obwohl mein Mann erst absolut dagegen war so nen Kopp als Weihnachtsdeko auf zu hängen hat er nun für Rudolph 2 sein Okay gegeben *freu*.
Das "Aufhängebrett" habe ich mit der Folie (und Pappe) gemacht die meine Iris mir mal vor Ewigkeiten schenkte. Ich wusste dass ich sie noch mal sehr gut brauchen kann!
Und nun such ich verzweifelt Plüschstoff für Rentiere damit meine Rudolphs nicht so allein sind.
Und meine Vorfreude auf das Rentier von Alexa ist noch mal drastisch angestiegen!



Donnerstag, 22. Oktober 2009

Der Bücherwurm

Ich weiß noch dass ich damals, nachdem ich den für die Katzenzicke als Wichtelei gemacht hatte, damit in Serie ging bis meine Kulleraugen aus waren. Den letzen hatte ich dann für mich gemacht.
Gestern, beim Einkaufen, sah ich solche Wattebälle und musste sofort an die Bücherwürmer denken. Stoff hab ich ja noch reichlich. Also hab ich die Wattebälle gekauft und ich glaube, ich mach noch mehr Bücherwürmer *gggg*.


Mittwoch, 21. Oktober 2009

Nee nee nee

Heute hatte ich die Kinder für um 15:00 Uhr im Jugendtreff zum Kochevent eingetragen. Natürlich waren all ihre Kumpel auch angemeldet. Mit meiner Blondinenkumpeline Michaela hatte ich abgemacht dass sie hier vorbei kommt, wir mit 2 Autos zum Treff fahren dann eins stehen lassen und mit dem anderen weiter zum Einkaufen. Also setze ich um viertel vor 3 meine Kinder ins Auto, warf die endlich fertige Post für Margret auf den Beifahrersitz (wo sie immer noch liegt *gradeinfällt*), steckte den Schlüssel ins Schluss, startete den Motor und "Murrrrrrrrrrrrrrps" ...... aus. Huch. Noch mal. "Muprs". Oh. Noch mal! "rps*huströchel*" AUS! Nix ging mehr. Sowas abba auch. Ich trieb die Kinder wieder aus dem Auto raus und hetzte mit ihnen los Richtung Treff. Michaela hatte ihr Auto ja schon voll mit eigenen und anderen Leuts Kindern. Ich hab sie noch im hechelnden Wetzen auf dem Handy angerufen und Bescheid gegeben dass wir per Pedes anreisen.
Alles klar. Wir waren noch pünktlich.

Dann kletterten Michaela und ich in ihr Auto und fuhren erstmal zur Bank. Weil, Geld hab ich schon seit Tagen keins mehr in bar. An der Bank war ne riesige Baustelle. Daneben ham se nen Haus abgerissen. Wech isses. Und weil das halt alles so viel Aufwand ist standen auch 2 Baufahrzeuge auf dem Bankparkplatz. Es war nu recht eng dort. Wärend Michaela noch verzweifelt rumkurbelte um irgendwo nen Plätzchen für ihr Auto zu suchen riss ich meine Tür auf und rief noch im Rauspringen: "Such du mal fleißig, ich geh schon mal Geld holen!" und weg war ich.
Ich holte also mein Geld und spurte wieder aus der Bank raus. Der Parkplatz war mittlerweile übervoll. Die Autos standen nicht nur auf den paar übrig gebliebenen Parkplätzen sondern auch in Reih und Glied dahinter. Aber Michaela hatte den besten Platz für mich. Direkt vor der Bank. Ich also hin, Beifahrertür aufgerissen, ein Fuß rein und starrte auf den Sitz. "Höh?" dachte ich "Warum hat se denn nu für die Minuten ihr Portemanie auffen Sitz gelegt *grübel* *draufstarr*?". Grad wollte ich die Hand danach austrecken um es hoch zu heben und in ihre Tasche zu drücken da sagte eine Stimme fragend: "Hallo?". Ich machte: "Huarhgh", bin glatt einbeinig nen Stück in die Luft gesprungen. Guckte ich doch auf den Fahrersitz und da saß gar nicht mehr mein alter Blondinenkumpel Michaela! Wech war se!!!! Ein mir wildfremder Mann hockte da plötzlich auf ihrem Sitz. Mei, watt hab ich mich erschrocken.
Und dann bin ich auch sofort gröhlend zusammen gebrochen. "Huch, falsches Auto!" giggelte ich. Ich quetschte auch noch nen "Schulligung, is halt auch silber." hervor und bückelte davon Richtung richtiges Auto. Michaela hatte mir schon von weitem angesehen dass was passiert war. Aber was passiert war hatte sie wegen des einen Baufahrzeuges nicht gesehen. Aber da ich wild zuckend und zappelnd im Versteckmichbückelschritt angesaust kam war ihr klar: Ich hatte wieder mal etwas ausgefressen.

Es war eine sehr lustige Fahrt zum Laden!

Ich hätte echt noch das Portemanie nehmen sollen. Der Blick des Mannes war eh schon sehr irritiert. Was der wohl geguckt hätte wenn sein frisch geholtes Geld in meine Hände gewandert wäre!!!!

Freitag, 16. Oktober 2009

Igel

Irgendwie gehört die Igelfamilie ja genau so zum Herbst wie die Kürbisse. Doch weder Kürbisse noch Igel lassen sich bei uns im Garten blicken. Nen Kürbis kann ich nun häkeln (hab aber kein organge und der grüne, den ich machte, sieht nen bisschen krank aus *g*) und die Igel sind zwar nicht gartentauglich aber immerhin, ich hab auch Igel!

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Es wird kälter

Die Katze mag nicht mehr auf der Fensterbank liegen. Auch der Rasen draußen lockt sie nicht mehr. Sie wird wieder ganz und gar Mensch ;-)!

Montag, 12. Oktober 2009

Herr Lagerfeld

Da saß ich eben am Küchentisch und las in der Zeitung dass Herr Lagerfeld eine wahrhaft sinnlose Verteidigung für seine "dürren" Models aufgebaut hat. Weil in seinen Augen sich anscheindend nur fette, chipsfressende Muttis, die vor dem Fernseher abhocken über seine "dürren" Models aufregen.

Hm. Das ist ja nen Ding!
Ich kann mich zu den "Muttis" zählen.
Ich kann mich zu den "Fetten" zählen.
Manchmal "fresse" ich auch Chips.
Sogar vor dem Fernseher.

Hat der Kerl nu tatsächlich MICH angegriffen? Was fällt dem alten Mann nur an? Soll ich ihn entschuldigen mit der Ausrede "Alterssenilität"? Naja, ich könnte mir auch denken dass die Medien ja jedes gesagte Wort 5 mal umdrehen ehe sie es veröffentlichen. Wobei, grad diesen Mann hab ich schon viel Schwachsinn schwätzen sehen ehe ich rechtzeitig meine Fernbedienung zum Umschalten fand. Kann er sich nicht gegen die wehren, die ihn immer wieder wegen der Figuren seiner Models angreifen und meint nun auf die sich eh nicht wehrend könnenden chipsfressenden, vor den Fernseher hockenden und sich angeblich über ihn und seine Models aufregenden Muttis attackieren zu müssen? Hat er Minderwertigkeitskomplexe? Hat seine "Mutti" ihn nicht richtig erzogen?

Jetzt mal echt und ehrlich:
Ich zähle nicht zu Herrn Lagerfelds Beuteschema. Ich hab nicht die Figur für seine Plüdden und bin schon mal gar nicht bereit dafür Geld aus zu geben. Selbst wenn ich die Figur hätte. Das ganze Hickhack um ihn und sein Geraffel ist mir genau so egal wie der umfallende Sack Reis in China. Ich sah das bisher immer eher unter dem Motto "leben und leben lassen". Wobei ich jetzt natürlich gerne zu nem Aufschrei der fetten chipsfressenden Muttis aufrufen würde.
Ich kann mir das richtig gut vorstellen:
Fette Muttis aller Länder vereinigt euch *schildhochhalt*! Bewerft Herrn Lagerfeld mit euren leeren Chipstüten sobald ihr seiner habhaft werden könnt. Sammelt euch an Plätzen wo er aufzutauchen pflegt und buht ihn aus.

Hach, ich sehe es!
Da stolziert dieser Wicht selbgerecht, doch voller Selbstzweifel, angeberisch daher und schon kommen aus allen Ecken wir fetten chipsfressenden Muttis (als Beweis könnte sich jede noch nen Kind untern Arm klemmen) und buhen was das Zeugs hält.

Aber ..........................
............... das ist ja nu die Sache! Ich kenne keine einzige chipsfressende fette Mutti, die den Lagerfeld für so wichtig hält dass er nur einen Bruchteil des Aufwandes wert wäre. Ist ja eigentlich schade für den. Weil, so groß ist die Masse seiner Bewunderer und Feinde wohl doch nicht. Da sollte er sich doch darauf ausruhen dass er sein Vermögen mit den paar Reichen, die sein Zeugs halt kaufen, gemacht hat und den großen Rest, der gar nicht an ihm und sein Gesabbel interessiert ist, in Ruhe lassen.
Find ich.

Und wehe ich finde nur eine einzige chipsfressende fette Mutti, die sich nur weil Herr Lagerfeld das will die mühsam angefutterten Kilos abhungert! DIE kann was von mir erleben!

Sonntag, 11. Oktober 2009

Taschenbaumler

Hach, ich liebe diese Wort. "Taschenbaumler" *hach*. Das hört sich doch viel netter an als "Schlüsselanhänger".


Freitag, 9. Oktober 2009

Wer ist die Mutter?

Ich glaube, ich weiß wer der Vater ist ;-).
Doch wer ist die Mutter????


Mittwoch, 7. Oktober 2009

Buschlinghaus

Hoch oben in den Bergen, grad dort wo die Büsche noch wachsen, lebt ein seltsames kleines Völkchen. Nicht Mensch, nicht Maus, doch mit Fell und aufrecht gehend. Gar herrlich sind sie an zu sehen. Denn in der Geburgssonne glitzert und schwimmert ihr Fell wie Gold. Es sind die Buschlinge, die kaum je einer sieht.
Der Winter in den Bergen ist lang und hart. Doch das stört unsere kleinen Wesen nicht. Denn in ihren Häusern in hellen, freundlichen Farben ist es warm und gemütlich. Die Buschlinge bauen ihre Häuser immer unter einen Strauch. Ganz nah am Stamm. Die Dachspitze biegt sich und wird an einem Ast fest gehakt. So stehen die Häuser so gut wie immer fest an ihrem Platz. Selbst bei den größten Winterstürmen.
Doch ab und zu wird doch eins davon gerissen und ins Tal geweht.
Einst fand eine arme Frau ein solches Häuslein bei der Suche nach Feuerholz. Ihr wurde ganz warm ums Herz und vorsichtig trug sie es heim. Mit diesem Häuschen konnte die Frau die schlimmsten Zeiten gut ertragen. Denn eine Berührung des Häuschens und sie fühlte sich gut und wohl.
Da beschloss sie auch andere Menschen mit einem solchen Häuschen glücklich zu machen. Sie nähte und bastelte und brauchte recht lang. Doch dann war es fertig und sah fast genau so aus wie das echte Buschlinghaus. Eine Schwester der Frau war krank und litt arg. Der brachte die Frau ihr Häuschen und ein Wunder geschah. Selbst dieses mit Liebe nachgearbeite Haus trug die Magie der Buschlinge in sich. Die Schwester nahm es in die Hand und fühlte sich sofort wohler. Ein Lächeln trat in ihr Gesicht. Nein, die Krankheit war nicht geheilt. Aber sie ließ sich viel leichter ertragen.
So machte die Heldin dieser Geschichte immer wieder mal ein Buschlinghaus wenn sie meinte dass jemand das warme Gefühl im Herzen ganz nötig hätte.
Jetzt steht ein Buschlinghaus zum Tausch und zwar dieses:



Samstag, 3. Oktober 2009

Reitlehrerinnentschüss

Am Donnerstag hat mein einziger Sohn seine letzte Reitstunde bei der Lehrerin. Das Pferd bleibt ihm aber noch erhalten ;-). Ein Haflinger, wie man hoffentlich erkennen kann. Da ich die Dankepralinen nicht einfach so in die Hand drücken möchte habe ich einen kleine Szene gebastelt und die Pralinen in dem Stall (man kann das Haus hochziehen und dann klebt noch ein Kasten am Boden) untergebracht.


Froschwanderung

Ich hatte noch so richtig schöne dicke grüne Wolle. Damit wollte ich ein eckiges Körbchen häkeln. Habe dann aber schnell festgestellt dass ich nur nen eckigen Boden schaffe, das Körchen rund wird. Zum Glück hatte ich erstmal mit nem kleinen Körbchen geübt. Das wollte ich dann aber nicht wieder aufribbeln. Also häkelte ich weiter. Grün = Frosch = versuch es mal.
Da isser:

Den Frosch fand ich recht witzig und so wollte ich gucken ob er ein Versehen war oder ich es noch mal kann. Also häkelte ich das nächste minikörbchen und weiter. der nächste Frosch:

Fröshe gibt es ja in den unvorstellbarsten Farben. Also überprüfte ich ob ich mir gemerkt hatte wie ich Frosch 1 und 2 gehäkelt hatte. Hatte ich mir nicht gemerkt aber hier ist Frosch 3:
Ich bin dann son bisschen ins Froschfieber gekommen. Außerdem brauchen die Hände abends vorm Fernseher ja auch nen bisschen Beschäftigung. Ich hatte mir auch immer noch nicht die genauen Maschenzahlen gemerkt. Auch die "Nasenform" wurde immer anders. Deshalb entstand Frosch Nr. 4:

Naja, ich hab ja noch Wolle in unterschiedlichsten Farben. Grau ist auch dabei. Deshalb hab ich auch noch Frosch Nr. 5 gemacht. Wie man sehen kann hab ich mir immer noch nicht merken können wie ich die nu wirklich mache. Da isser:
Und so saßen die Frösche im Wohnzimmer auf dem Couchtisch rum und jeder fummelte sie anders. Man kann die kleinen Viecher prima knautschen. Da sind se:

Frosch Nr. 6 ist schon in der Entstehung. Weil, irgendwie will ja kein Frosch wie der andere werden und deshalb muss ichweiter üben ;-)

Montag, 28. September 2009

Im Nachtwald

Einst lebte ein junger Ritter glücklich mit seiner Frau auf seinen Gut in der Nähe des Nachtwaldes. Doch der König neidete dem Ritter dieses Gut. Auch wenn des Königs Vater dieses Gut dem jungen Ritter für seine treuen Dienste geschenkt hatte, der neue König fand dass es ihm gehören sollte. Denn am Rande des Nachtwaldes lebten die saftigsten Wildschweine, die der König so gerne jagte. Doch seit dem das Gut dem Ritter gehörte wurden auf dem Land keine Tiere mehr getötet.

Der König hegte böse Gedanken und grübelte wie er an dieses Gut gelangen könnte. Und nach gar nicht langer Zeit begann er schlecht über den Ritter zu reden. Er setzte böse Gerüchte in die Welt und behauptete dass der junge Ritter dem König das Gut unrechtmäßig abgeschwatzt habe.

Es war wie es immer mit Gerüchten und üblen Nachreden ist. Ein Jahr später und die Menschen waren sich sicher dass der Ritter ein übler Geselle sei. Es war so weit dass das Volk sich gegenseitig aufhetzte und auf den Weg zum Ritter machte um ihn für seine Übeltaten zu lynchen.

Grad konnte ein guter Freund des Ritters ihne noch warnen ehe der gröhlende Mob das Gut erreichte. Dem jungen Ritter und seiner Frau blieb nur die eilige Flucht mit dem, was sie am Leibe trugen, in den düsteren Nachtwald hinein.



Lange liefen sie und hörten hinter sich das Jaulen und Keifen ihrer Verfolger. Sie bangten so sehr um ihr Leben. Doch dann traute sich die mordgierige Menge nicht weiter in den Wald hinein. Denn noch nie hatte jemand etwas Gutes über diesen Wald berichten können.

Erschöpft sank das Paar am Rande einer winzigen Lichtung zusammen und schlief ein.



Als sie aufwachten war es immer noch finster um sie. Nur die Lichtung war in gräuliches Licht getaucht. Und dort bauten sie sich ihr Häuschen. Aus dem weichen schwarzen Nachtfarn das Dacht. Aus dem samtigen Dunkelmoos die Wände.Aus den Mineralien der Tauptropfen drehte die junge Rittersfrau Perlen um das Dach zu schmücken.Aus den rotgoldenen Eheringen klopfte der Ritter ein Herz für die Haustür das an die Liebe erinnern sollte. Es lebten merkwürdige Tiere im Nachtwald. Sie alle glichen den Tieren auf der restlichen Welt. Doch da sie nie das Tageslicht zu spüren bekamen waren sie weiß. Sie waren freundliche liebe Geschöpfe, die unserem Paar die Zeit im Wald sehr versüßten. Es war ein schönes Leben bei den Tieren im Nachtwald. Sie wurden sehr alt in ihrem Häuschen.



Viele Jahrhunderte später , es gab den Nachtwald schon lange nicht mehr, fand ein Pilzesucher dies Häuschen im Wald. Darin war das Tagebuch des Ritters, in dem die ganze Geschichte stand.



Nun steht dieses Häuschen zum Verkauf. Den der Pilzesucher ist kein Mensch der Geschichten.

Interessenten wenden sich bitte an die Bloginhaberin ;-)!


Sonntag, 27. September 2009

Tauschware

Da ich immer noch keinen extra Tauschblog habe sammel ich die Sachen dafür halt auch hier:-).









Samstag, 26. September 2009

Graupappenwichteln

Bei bawion wurde zum Graupappenwichteln aufgerufen und ich musste unbedingt dabei sein.
Das hat sich wirklich gelohnt. Gestern abend stand meine Götterbotin mit einem Päckchen vor der Tür und das Auspacken war richtig etwas fürs Herz. Sogar Briefmarken für meinen Papa (die ich aber schon in den Mitgebumschlag gesteckt habe) hat sie gedacht.
Danke Birgit, ich beömmel mich immer noch über die Geistesblitze!

mein Elfenbesuch

Der Tag mit Giesela und Andrea war gestern viel zu kurz *seufz*.
Aber sie haben mir wunderschöne Erinnerungen da gelassen und die Hoffnung dass sie mal wieder kommen.
Von meine Lieblingshexe:

Von Gisgor:

Vielen, vielen Dank, ihr Zwei, ihr habt mich so reich beschenkt dass ich mich immer noch beschämt bin. Aber jetzt, wo ich die Fotos gemacht habe, kann ich ja alles wieder schön verteilen und aufhängen *giggel*!

Die Puschen!

Die Marmelinchen zeigte auf der Elfe ganz entzückende Puschen. Und weil schon so viele geschrieben hatten dass sie da auch gerne ein Paar von hätten hatte ich beschlossen mir selbst welche zu häkeln. Was gründlich schief ging. Ich hatte so große Quadrate dass ich Big-foot damit nen Paar Puschen hätte machen können. Aber wegwerfen wollte ich meine Quadrate nun auch nicht und deshalb hab ich mir Riesenfüßlinge gemacht *giggel*.

Nach einen wunderbar lustigen und langen PN-Wechsel mit Marmelinchen wusste ich dann besser Bescheid und habe noch mal ganz klein für meine Lütte angefangen. Sie liebt ihre Püschchen ganz doll:

Mein 1. Tausch

Juchhe und Hurra, mein erster offizieller Tausch bei Kreativtausch ist zur beiderseitifer Zufriedenheit beendet.
Von der lieben Meisenhaus bekam ich diese wunderschöne Wendetasche:




Dafür schickte ich ihr ein paar Dankeskärtchen und ein Notizbuch:




Danke liebe Sabine. Das war ein ganz toller erster Tausch!

Mittwoch, 23. September 2009

Mein inneres Auge

Ich bin mir absolut sicher dass mein inneres Auge zu meiner inneren Stimme (die mit dem Alienaufschrei) gehört und etwas gegen mich hat. ABSOLUT!

Heute war ich ja leicht depressiv. Weil ich Besuch bekommen. Am Freitag. Von 2 Elfen. Jaja, auf die Beiden freue ich mich. Die ham keine Schuld an meiner Depression. Da bin ich ganz allein verantwortlich für. Weil, als ich so im Wohnzimmer hockte, fröhlich an einem neuen Versuch der Puschen a la Marmelinchen vor mich hin häkelte und dabei der netten Frau Salesch zu sah fiel mir der Dreck auf dem Teppich in den Augenwinkel. "Och," dachte ich erst "soweit können die vom Esstisch gar nicht gucken!" und häkelte munter weiter.
Dann spielte sich ein Film vor meinem inneren Auge ab:

Wir saßen nett und munter kaffeeschlürfenderweise am Esstisch, son bisken Bastelkram hab Bastelelfen ja immer um sich, und "schwupp" dübelt der Andrea nen Stempelgummi aus der Hand und sprang im wirren Zickzack durchs Esszimmer ins Wohnzimmer und auffen Teppich. Alle 3 starrten wir gebannt die Stempelgummi hinterher (ich glaub es war nen Gorjuss). Ich wurde kreidebleich, Andrea sprang auf Richtung Teppich .............
das war der Moment in dem ich mein inneres Auge abschaltete und den Staubsauger holte.
Im Hinterkopf hörte ich meine innere Stimme: "Hä.hä!".

Das Wohnzimmer war gesaugt, das Esszimmer gleich mit und ich schwenkte den Hintern synchron zum Staubsauger zur Zimmertür raus. Dabei sah ich aus dem Augenwinkel den Küchenfußboden *seufz*. Ich beschloss erst die Brut ab zu fütten und dann halt auch noch die Küche zu saugen. Ich hatte keine Lust auf inneres Kino in dem Giesela nen Stempelgummi inne Küche hinterher hopst. Oder nen Brötchen verliert. Oder sonstwas.
Also schnitt ich den Kindern (selbstgebackenes!!! Ich bin nicht nur faul *rausred*) Brot, wir deckten den Tisch, mir war der Appetit vergangen, ich musste erstmal eine zum Trost rauchen. Abba nicht inner Küche (was waren die Singlezeiten doch bequem*seuf*). Die Kinder hatten einen Heidenspaß in der Küche und waren sehr übermütig. So übermütig dass es plötzlich knallte und es im Chor: "Mamaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa....." rief.
Mein Sohn hatte vor lauter Übermut die volle und offene Sprudelflasche fallen lassen.
Ich sagte sofort leise zu meiner inneren Stimme: "Okay, okay, ich wische auch noch!" und mir rannen die Tränen der Vorrauserschöpfung fast die Wangen runter.

Die Kinder waren fertig mit Essen ,der Tisch abgeräumt und ich saugte erstmal den gröbsten Dreck um die Pfütze weg. Dann nahm ich meinen Wischeimer, den Schrubber, den Lappen und legte hingebungsvoll los. Dabei fielen mir die nicht grade sauberen Schranktüren volle Lotte inne Augen. Doch ich sagte nur klar und deutlich: "NEIN!" und wischte munter weiter. Rückwärts zur Küche raus.
Und dann geschah was geschehen musste. Schon seit frühester Jugend hängt mir der Spruch "Was se mitte Hände hin stellt wirft se mitem Hintern widda um" nach. Ich erfüllte ihn auch diesmal. Der letzte, beinahe triumphierende Rückwärtsschritt aus der Küche raus war mein Verhängnis. Sonst im Fußball ne null, ne Niete, nen dritter Reservemann hab ich sowas von filmreif rückwärts gegen den Wischeimer gedengelt ........................ ich brach fast zusammen!

Hatte ich erzählt dass mir, just als ich grad angefangen hatte zu wischen, das Gewinde im Schrubber zerdeppert ist? Hatte ich erzählt dass ich mit dem usseligen Wischding, mit dem es doch so schnell gehen soll (was man zusammen schraubt, ne Pulle mit Wischzeug dran, Wergwerfläppchen ran gefummelt und schon drückt man munter am Griff und das Wasser spritzt unten raus. Son Teil, wo man dann hinterher die Streifen zum Üben von Schönschrift benutzen könnte) weiter wischte?

Naja, was solls? Wärend ich die Küche wischte lief ja innen schon wieder Kino!
Diesmal die freudige Begrüßung. Sie tauchten auffen Hof auf, ich stürzte zur Tür raus, wir begüßten uns freudig und "Kommt erstmal rein" und "Hach was isses schön" und so. Dann standen wir im Flur, sabbelten und plötzlich guckte Giesela am Geländer runter. Beugte sich vor. Stuppste Andrea an. Die schaute auch. Beide mit Hintern leicht inne Luft um tiefer gucken zu können. Einstimmig sagten sie "Hui!" und gafften auf die Kellertreppen.

Ich hatte also eh schon beschlossen auch die Treppe zu wischen. Ich sach jetzt nicht dass da noch Kaffeeflecken von mir drauf sind von aus der Zeit als ich noch innen Keller annen PC musste *mächtigschäm*. Die Treppe war nun auch schön eingeweicht.

Natürlich habe ich nach dem Wischen sofort den Wischeimer geleert! Eigentlich ist ja da meine Devise "erstmal stehen lassen. Vielleicht findet sich nen Depp, der es aus kippt". Aber heute lieber nicht.

Und der Tag ist noch so lang *seuuuuuuuuuuuuuuufz*.

Dienstag, 22. September 2009

Er schläft so gerne

Auch diesen kleinen Drachen hatte ich für den Herbstkalender für die Lieblingshexe gehäkelt. Sie mag ja so gerne Drachen und son mystisches Viechzeugs *g*.
Das ist aber nen Schlafdrache. Den hab ich nie wach erlebt.



Erdbeerlikör

Diese Flasche Erdbeerlikör hatte ich für meine Lieblingshexe in den herbstkalender gepackt. Mit selbstgehäkelten Erbeeren ;-).

Montag, 21. September 2009

Ein Apfel!

Wie in vielen Familien, so ist auch bei uns der Samstag der Gr0ßeinkauftag. Was man da kauft, das reicht dann zumindest bis Mitte der Woche. Ab da muss die Hausfrau und Mutter sich die fehlenden Lebensmittel selbst zusammen kaufen oder halt mit den übrig gebliebenen Lebensmitteln jonglieren um bis zum nächsten Samstag hin zu kommen.

Ich kaufe ja nicht gerne ein. Also, so richtig einkaufen. Shoppen, das mach ich sehr gerne. Hier im Lädchen wühlen, dort in der Boutique nen bisschen stöbern, das macht Spaß. Aber dieses Pflichteinkaufen, das mach ich nur höchst ungern und in Notfällen allein. Da jongliere ich doch lieber.

Der Montag ist ein schöner Tag für mich. Der Kühlschrank lacht mich beim Öffnen wohlgefüllt an, alle Obstschalen sehen noch aus wie bei "schöner wohnen". Hach, ein schöner Tag denn Muttern muss nicht los. Son Montag, den kann man genießen.

Bis heute.

Meine Kinder packten ihre Hausaufgaben aus, ich tüddelte in der Küche rum da sagte meine Jüngste: "Mama, ich MUSS morgen nen Apfel mit in die Schule bringen!". Ich habe mir verkniffen zu sagen dass es das Obst doch nun vom Staat geben soll und die Schule sich an den wenden. Aber es schoss mir durch den Kopf. Wobei meine Kinder bestimmt nicht über meine Ansichten zu Eltern, die Geld für Zigaretten, Handys und Computer haben aber zu arm sind ihren Kindern Obst und Gemüse zu kaufen, wissen wollten. Also sagte ich nur: "Nein, musste nicht!". Damit kam ich natürlich nicht weit: "Doch, MUSS ich. Ich hab`s mir extra aufgeschrieben. Da, guck! Einen Apfel soll ich mit bringen!!!". "Mein liebes Kind, " begann meine Predigt, "ich gehöre zu den Müttern, die ihren Kindern IMMER Obst oder Gemüsestreifen mit in die Schule geben. Ich MUSS keinen Apfel mit geben. Besonders wenn wir grad dieses Wochenende unzählige Sachen dieser Art kauften aber grad mal keine Äpfel. Die sind aus und für einen Apfel fahre ich nicht los!". "Ich brauche morgen aber einen *trotz*!", "Dann malen wir einen! *konter*", "Nee, nen echten Apfel!". Hm, hm, hmhmhmhm, ich blickte mich um und da sah ich sie: Eine Tomate! "Hey, ich hab ne Idee! Ich fahre nicht los um einen, einen einzigen Apfel zu kaufen, ich verkleide dir diese Tomate *hochhalt!". "Wie willste das denn machen?". "Na, ich kleb da nen Stil und Blätter von unserem geizigen Apfelbaum draußen dran *triumphier*!". Mein Sohn war begeistert! Er hatte nen Heidenspaß. Weil, er würde ja auch am nächsten Tag keine verkleidete Tomate als Apfel mitbringen müssen, wie lustig. Meine Tochter weigerte sich. Sie wollte lieber bei den Nachbarn (ringsum haben alle großzügige Apfelbäume, die randvoll hängen) betteln. Ich hab etwas gegen betteln. Nächster Plan: "Was ist denn mit den Plastikäpfeln für deine Kinderküche. Das ganze Zeugs flog doch immer bei dir rum!". "Ja," antwortete mein Kind, " aber nun hab ich nur noch ne Banane (die ham wa auch in echt). Den Rest hattet ihr uns doch weg genommen weil es überall rum flog!".

Okay, ehe ich nun für einen, einen einzigen Apfel los fahre gehe ich doch lieber in den Keller und suche den Karton mit dem Geraffel für die Kinderküch. Schließlich soll mein Kind ja nicht das einzige ohne Apfel sein. Von nem echten Apfel war ja zum Glück keine Rede!
Oder drück ich mich lieber in die Hecke und klau dem Nachbarn einen?

Sonntag, 20. September 2009

Die Meermenschen

Wusstest du schon das weit draußen im tiefen Meer auch Menschen wohnen? Nicht Menschen wie du und ich sondern winzig kleine Wesen mit goldenem Haar und freundlichen kleinen Stupsnasen.
Sie sind ganz anders als wir. Immer bescheiden, immer freundlich und nie einen bösen Gedanken im Sinn.
Diese kleinen Meermenschen werden sehr alt. Viele hundert Jahre. Sie bekommen auch nur zwei Kinder in ihrem Leben. Ein Mädchen und einen Jungen. Immer Zwillinge.
Ein friedliches, fröhliches Leben ist es bei den Meermenschen.
Sobald ein Meermädchen alt genug ist dass es den Webrahmen halten kann beginnt es aus ihrem Haar und den feinsten Nachtalgen der Tiefsee einen Stoff zu weben, der in den schönsten Farben der Nacht schimmert.
Ein Meerjunge in diesem Alter beginnt mit dem Bau eines Hauses. Es besteht aus toten Steinkorallen und wird mit dem Sand aus der dunkelblauen Wunderhöhle verputzt. Noch wissen weder Meermädchen, noch der Meerjunge wen sie einmal heiraten werden. Doch die Häuser werden immer gleich gebaut.
Die Meerkinder treffen sich jeden Tag in der Grotte des Lichts und lernen alles über die Welt und ihre Bewohner. Aber auch Singen, musizieren und hamonieren sind feste Bestandteile ihres Stundenplanes. Dabei lernen sie sich sehr gut kennen und jedes Meereskind findet auf diesem Weg den Partner für das Leben zu zweit kennen und lieben. Da die Meermenschen so viel Zeit in ihrem Leben haben warten sie auch mit der Hochzeit bis sie sich ganz sicher sind den richtigen Partner gefunden zu haben.
Sobald beide Meerkinder ihre Arbeiten für ein gemeinsames Haus beendet haben beginnt ein rauschendes Fest. Alle Meermenschen treffen sich am Riff der Liebe um das glückliche Paar zu bejubeln. Sobald der Jubel endet wird die Ehe geschlossen. Durch einen liebevollen Kuss. Nun wandert das gesamte Volk, den gewebten Stoff des Meermädchen vorsichtig tragend, hinter dem Paar zum Hause des Meerjungen. Dort wird in einem großen Festakt der glitzernde Stoff um das Dach gespannt. Die Meerfrauen befestigen tanzend Glücksperlen an seinem Rand.
Dann zieht das neue Meermenschpaar in sein Haus und verbringt ein glückliches, langes Leben zusammen.
Wenn beide Meermenschen friedlich gestorben sind steht so ein Haus den Fischen und anderen Meeresbewohnern zur Verfügung. es wird weiter gepflegt und das Paar, das einst darin lebte wird immer in Erinnerung gehalten.
Selten, ganz selten, so selten dass es fast nie passiert holt sich der Sturm eines dieser leeren Häuschen. Er liebt die Meermenschen und ihre Häuser, doch ab und zu kann er sich nicht zurück halten. Er muss sich das Häuschen genauer ansehen, es streicheln und untersuchen. Das ist nicht schlimm für die Meermenschen. Sie wissen dass der Sturm dieses Haus pfleglich behandelt und gönnen es ihm.
Der Sturm, der sehr genau weiß was er mit seiner Kraft den Landmenschen an tut, hat deshalb oft ein schlechtes Gewissen. Darum legt er, wenn er ein Meermenschenhaus lang genug genossen hat, dieses an Land sobald er geht. Meistens wird das Haus von den Vögeln geholt. Es eignet sich so wunderbar zum Nestbau.
Einst ging ich am Meer entlang und haderte mit meinem Leben. Ich war neidisch und missgünstig und kein Landmensch gefiel mir wirklich. Dann sah ich etwas Blaues im Sand, halb vergraben. es schimmerte an manchen Stellen leicht golden und brachte mir schon von weiten ein Gefühl des Friedens. Ich lief dorthin, grub ganz vorsichtig und fand, ja genau, ein Meermenschenhaus!
Seitdem geht es mir gut. Ich neide nichts und fühle mich wohl. Mein Leben ist schön.
Weil ich ein Meermenschenhaus fand.



Natürlich würde ich dieses Glücksgefühl gegen eine Aufwandsentschädigung (son Strandurlaub kostet ja nun auch was *g*. Natürlich nicht die Summe eines kompletten Urlaubs *hihi*) an liebevolle Hände abgeben ;-).

Samstag, 19. September 2009

Die Blumenfee und der Zwerg

Einst verliebte sich ein Zwerg unsterblich in eine Blumenfee. Auch die Fee konnte dem Charme des Zwerges nicht widerstehen. So beschlossen sie, trotz völlig unterschiedlicher Kulturen ein Haus zu bauen und ein gemeinsames Leben zu leben.
Immer wieder setzte die Fee sich bei dem Bau des Hauses durch. Nur ein einziger Traum des Zwerges wurde wahr. Das Haus bekam eine typische Zwergenhausform. Doch auch dieses wurde dann von der Blumenelfe verspielt gestaltet.
Die ersten Jahre der Ehe versuchte der Zwerg sich an den für ihn ungewöhnlichen Anblick seines Hauses zu gewöhnen. Doch nie fühlte er sich wirklich wohl darin. Als dann die Liebe der Beiden zu Alltag wurde, er immer mehr kleine Angewohnheiten an ihr entdeckte mit denen er sich nicht abfinden konnte musste er der liebreizenden Fee mitteilen dass sie ihren Reiz für ihn verloren hatte.
Auch die Fee hatte immer mehr Zwergenangewohnheiten an ihrem Gatten entdeckt, mit denen sienicht wirklich einverstanden war.
So beschloss dieses ungewöhmlich Paar sich zu trennen. Sie hatten sich weiter lieb, wurden die besten Freunde und halfen sich immer in der Not.
Jetzt steht das appartes Einfamilienhaus der einst großen Liebe leer und zum Verkauf.
Denn keiner der beiden wollte wirklich darin wohnen bleiben. Zu viele Erinnerungen an die verlorene große Liebe und zu viel Andersartigkeit sind mit diesem Haus verbunden.
Das Haus hat eine Gesamthöhe von ca. 24 cm. Der Durchmesser beträgt ca. 11 cm.
Die reine Nutzfläche des Hauses beträgt ca. 10 cm in der Höhe und 11 cm im Durchmesser.
Es ist so stabil verarbeitet dass es im geschlossenen Zustand am Dach hoch gehoben werden kann.
Hier ein paar Bilder zur genaueren Vorstellung:






VERKAUFT