Donnerstag, 16. Mai 2013
Für die Finkenmutter
Montag, 26. Juli 2010
Dienstag, 25. Mai 2010
Zynga
Nun bin ein fleißiger facebookuser. Das ist aber auch ne nette Sache. So viele schöne Spiele, alle auf einem Haufen. Ab und zu ein Minispielchen und dann bei einem der großen Spiele Coins und XPs sammeln. Bei Zylom hab ich gekündigt. Okay, nun gibt es keine Wimmelbilder mehr. Doch dafür hab ich so viele andere Spiele zur Auswahl, ich vermisse die Wimmelbilder nicht. So richtig gute Wimmelbilder gab es bei Zylom auch nur ab und zu.
Mein Lieblingsspieleanbieter ist Zynga. Ich glaube, ohne Zynga wäre ich nicht so oft bei facebook. Egal wo die ihre Leute her haben, die sollten sehr gut bezahlt werden. Sie haben fantastische Ideen. Nun schrieb ja der Spiegel das facebook und Zynga nicht mehr so dicke Freunde sind. Aber noch ist alles beim Alten. Also können wir noch prima spielen und zwischendurch im Chat sabbeln.
Meine Insel hat sich mittlerweile zu einer Inselwelt gemausert. Doch ich mag sie nicht mehr wirklich. Zu viel wurde geändert, zu langsam ist mir die Nutzung geworden. Aber egal, ist ja eh nicht von Zynga. Mein Petvillepet hat mittlerweile eine Villa, unzählige Möbel und Schnickschnack, Klamotten für jeden Anlass und natürlich die passenden Perücken dazu.

Und dann kommen noch die farmvillefotos von meiner Inselfarm. Wobei mein Baumbestand langsam so enorm ist dass er zum Festland rüber wächst :-).

Donnerstag, 1. April 2010
*schluchz*
Tiefster Winter irgendwo in Deutschland. Datt Nicy hatte schon Decken und Nahrung in den Keller geschleppt und auch begonnen aus den zahlreichen Büchern im Haus eine Hähle zu bauen. Da erreichte sie ein Anruf ihrer nächstälteren Schwester: " Melde dich sofort bei facebook an. Deine kleine Schwester, ihr Mann und deren Kinder sind da auch. Wir brauchen dich als Nachbarn fürs Aquarium!". Okay, dachte sich das Nice, das werd ich grad noch schaffen ehe ich mich bis zum Frühling schlafen lege. So schleppte sie sich zum PC und meldete sich bei facebook an. Hach, schon hatte sie regen Kontakt zu 2 ihrer Schwestern und es war ja was lustig. Nur das Aquarium war doch nen bisschen langweilig. Also schaute sich Nice um und entdeckte eine INSEL! Sommer, Sonne, Strandschönheiten ............... haaaaaaaaaaaaaach. Also verschwand das Nice erstmal auf die Insel. Wie das bei Facebook mit den Spielen so ist muss man sich zahlreiche Nachbarn suchen um auch rasch zu Geld zu kommen. So fand das Nice die Nachbarin Maribeth, welche im sonnigen Teil des fernen Amilandes lebt. Diese Maribeth schickte Einladungen zu den schönsten Spielen. Es hat sehr lange gedauert bis Nice ihre Lieblingsspiele fand. Aber nun zieht es sie täglich 2 - 3 mal auf ihre Insel; sie versorgt ihr Pet und kleidet es ein; dann geht es auf die Farm und es wird geackert, und gekauft. Natürlich muss man auch alle Geschenke einsammeln und unterbringen. Der Haushalt verkam, die Bücherhöhle setzte Spinnweben ab und das Nice war wech inne virtuellen Welten. Da isses auch immer warm.
Manchmal dachte Nice liebevoll an einige Elfen und leicht beschämt an ihren Superkumpel. Aber die Tage verfliegen nur so in der Cyberwelt. Dann sind da ja auch noch die Tagen und das ganze dazu gehörige Geraffel ...... Plötzlich war der inter vorbei und Nice heimisch bei facebook.
W Mittlerweile kann sie schon recht gut englisch lesen, nen bisschen besser englisch schreiben, nur sprechen kann se es immer noch nich *g*.
Dann kam neulich der Anruf vom Superkumpel *freufreufreu*. Die hat das Nicy noch lieb *megafreu*.
Letzte Woche dann die Karte vom süßesten Beißfisch der Welt. Boah, was hat sich das Nice gefreut. Wollte auch gleich zu den Elfen zischen und sich dafür bedanken. Doch die Zyngaleiste sagte dass die Ernte reif war und "schwupp" alles vergessen.
Hier ist sie, die Freukarte vom Beißfisch:

Danke, du Süße. Ich hab schon ganz oft darüber nachgegrübelt wie ich euch zu meinen Spielen locken kann *g*. Vielleicht fällt mir ja mal ne listige Überredung ein *ggg*.
Heute dann kam meine Schwester (welche mit eigenem Laptop hier für ne Woche angereist ist damit wir nebeneinander sitzen können und unsere Pets füttern) mit einem Päckchen ins Haus. Von der reizenden Schrulli. Ja, die, die so schöne Sachen macht, immer gut drauf ist, aus allem das beste macht und bei der das Schicksal dann doch ab und zu meint ihr noch einen drauf geben zu müssen. Ja Schrulli, an dich hab ich oft gedacht. Deine Post war so etwas von unnötig. Für Menschen wie dich einspringen zu können tut einfach nur gut. Denn du bist so eine Liebe, da macht es Spaß aus zu helfen. Und dann beschämst du mich mit dieser wundervollen Post *seufz* ...................... das wird alles eingerahmt!!!

Ich schimpfe jetzt nicht mit dir sondern freue mich darüber von ganzem Herzen. Ich bin froh dass du einen neuen Alltagsrythmus gefunden hast in dem du Zeit für dein Hobby findest!
Danke!
Nun muss ich drigend meine Aprilscherzchips ernten und gucken ob ich ne Rolle Klopapier finde um Alison den Barn damit voll zu dengeln. Ich hatte echte Mühe meinen wieder davon zu befreien *g*
Mittwoch, 25. November 2009
Mutantensquatschi ;-)



Squatschis
Donnerstag, 19. November 2009
Donnerstag, 12. November 2009
St. Martin
Außerdem hatte ich vorgestern noch gar keine Laternen für die Kinder.
Mein Blondinenkumpel Michaela hat ja vorgestern auch noch angegeben und behauptet dass sie die Laternen vom letzten Jahr noch "irgendwo hat". Hehe
Gestern früh kam sie dann zum Basteln zu mir!
Nur die Schuliris, ein Musterbeispiel an Energie und Ordnung, hatte noch alle Laternen ihrer Kinder aus den vergangenen Jahren.
Ich war ja völlig ratlos was für Laternen ich machen sollte. Weil, zum groß Schneiden und Knicken hatte ich sowas von keine Lust. Da passte es sehr gut dass ich vorgestern zum Mittagsschläfchen im Vorbeizappen auf dem 1. eine nette Frau sah, die übergroße Glühbirnen zusammen dengelte. Das war leicht, ging schnell und man musste nur minimal schneiden. Prima Sache!
Leider wollte meine Lütte nicht mit ner Riesenglühbirne betteln gehen. Ich sollte mir gefälligst etwas anderes einfallen lassen. Hab ich!
Michaela war so begeistert dass ihr Lütter auch gleich eine davon haben sollte. Das ist (er ist ja grad mal erst gut 2 Jahre alt) die kleinere Laterne ganz reicht:

Die Kinder waren sehr zufrieden mit ihren Rudis und so stiefelten wir abends mit 7 Kindern, 3 Müttern, 2 Buggys und einem Hund los. Der Hund, den ich mal wieder hatte, war völlig irre weil sein Rudel einfach nicht zusammen blieb. chon vor Michaelas Tür hopste das Vieh hin, her, vor und zurück weil alles durcheinander wuselte. Aber ich war sehr aufmerksam und fiel nicht über die Leine. Wir wanderten von Tür zu Tür und Straße zu Straße bis wir Iris (deren Mann dann auch noch auftauchte um sich an den gröhlenden Kindern zu ergötzen) samt Familie vor deren Haustür abliefern konnten. Dann ging es den schnellsten Weg zurück zu Michaela. Aber immer mal noch hin und her über die Straße flitzend um alle restlichen Häuser noch mit zu nehmen.
Das letzte Mal musste die Straße überquert werden. Michaela schob den Buggy und beide riefen wir immer wieder dass die Kinder aufpassen sollten. Derweil wurde ich vom Hund in die eine Richtung gezogen und vom kleinen Lenni, den ich schnell noch am Arm gepackt hatte, in die andere. Spreizarmig sorgte ich dafür dass wir 3 einigermaßen gut über die Straße kamen. Sind wa auch. Aber es war dunkel. Und ich schaute ja nach links und rechts gleichzeitig. Und übersah vorne die Bordsteinkante. Dengelte volle Lotte mit dem Fuß dagegen. Sprang wie Rumpelstilzchen so lange rum bis die Schwerkraft mich massiv zu Boden zog. Dabei hielt ich noch tapfer die Lennihand so hoch wie möglich. Der fiel auch bedeutend weicher als ich und war gleich wieder auf den Beinen. Als Michaela dann noch völlig perplex fragte: "Was machst du denn da?" war es um mich geschehen. Schmerzgepeinigt wälzte ich mich laut lachend auf dem Boden. Ich kam kaum wieder hoch weil ich so lachen musste und mir die Kochen so weh taten. Zum Glück waren wir mit dem Auto da weil ich vorher noch beim Briefkasten vorbei bin! Ich hätte echt nicht mehr nach Hause laufen können!
Die Schmerzen haben schon ziemlich nach gelassen. Nur an einem Knie habe ich eine so große Beule dass sie beim ehen immer fröhlich rum wackelt. Ist nicht wirklich schmerzhaft aber echt unanagenehm.
Im Auto (in dem ich immer noch wild vor mich hin kicherte) habe ich übrigens noch Anpfiff ob meines Lachens von meiner Lütten bekommen. Sie hätte am liebsten geweint weil ihre Mana sich so doll weh getan hat.
Dienstag, 10. November 2009
Eine Raupe im Herbst
"Mama, da ist eine RAUPE in unseren Cornflakes!!!!" ertönte es auch gleich sehr vorwurfsvoll von meinem Sohn. "Siehste, ich hab euch schon 100 mal gesagt dass ihr die wieder richtig schließen sollt weil sonst die Viecher da rein gehen. Nu habt ihr es!!!" antwortete ich gelassen. "Außerdem ist das ganz sicher keine Raupe sondern eine Made." schlussfolgerte ich dazu. Das ob des Raupenfundes stolze Gesichtchen meiner Lütten verzog sich prompt angewidert: "Wie issen die da rein gekommen?". Ich erklärte dass auch Fliegenmütter die schönsten Plätze für ihre Babies bevorzugen. Und so lecker Cornflakes schmecken halt nicht nur Menschen-, sondern auch Fliegenkindern. "Wo ist die Made überhaupt jetzt?" fiel mir dann auch mal ein zu fragen. 2 schuldbewusste Gesichter schauten mich an: "Weg." "Wie, weg???? Die is doch inne Cornflakes!". "Ja," antwortete die Kleine, "war sie. Aber dann hab ich sie auf den Finger genommen (sie hielt den Finger als Beweisstück A auch gleich in die Höhe), damit gespielt und sie dann verloren.". "Hm, das ist jetzt abba schlecht. Weil, die wird zur Fliege; welche dann auch Babies unterbringen will; sucht sich das nächste Paket Cornflakes .................. auf Dauer müsstest ihr dann wohl doch etwas anderes frühstücken." war meine Antwort dazu.
2 Kinder verschwanden in die Küche um die Made zu suchen. Fanden sie natürlich nicht. Wir beschlossen die Lösung dieses Problems auf später zu vertagen und erstmal zu zu sehen dass wir inne Plüdden kommen.
Eine halbe Stunde später. Ich dengelte eiligst das Schulfrühstück, dass ich fast vergessen hatte, für die Kinder zusammen, welche schon geschniegelt und gespornt auf die Abfahrt warteten. Natürlich trieben sie sich beim Warten in der Küche rum und kommentierten mein Tun. Plötzlich begannen sie wie wild rum zu stampfen.
Mein Sohn: "Hey! Vielleicht ham wa se jetzt schon tot getreten!"
Und da jetzt mein Allesindwegkaffee ausgetrunken ist werd ich mich mal über den Küchenfußboden her machen.
Montag, 9. November 2009
Transformers
Leider kam es ja gestern zu spät und mein Sohn ist zu jung dafür. Das wäre (wenn nicht ganz so dramatisch) ein Film für ihn. Er fährt voll auf die Autos, die sich in Roboter verwandeln, ab.
Okay, wir guckten also Transformers.
Und selbst mein Mann musste zugeben dass der Film soooooooooo schlecht nu auch nicht war.
Wir guckten fröhlich vor uns hin und dann kam es zu der Situation dass die "guten" Transformers bei dem jungen Sam ums Haus lungerten weil die Brille von Sams Ururopa dringend gebraucht wurde und in seinem chaotischen Zimmer von ihm und seiner Fastfreundin gesucht wurde. Nun sind diese Viecher ja recht groß gewesen und wenn sie sich bewegten konnte es schon mal passieren dass die Erde ein wenig bebte. Das passierte auch wärend der Brillensuche. Wo doch Sams Eltern auf gar keinen Fall mitbekommen sollten was da los war. Man sah also die Transformers durch den Garten hüpfen - Schnitt- die Eltern hubbelten um Wohnzimmer auf ihren Sitzgelegenheiten rum. Und schon war der Vater aufgesprungen, brüllte noch im Sausen: "Ein Erdbeben, komm schnell untern Tisch!" und hockte auch auch schon unter demselbigen.
Die Frau saß immer noch verduzt auf dem Sofa, starrte ihren Mann perplex an, das "Erdbeben" war schon längst vorbei, und fragte: "Wie bist du denn so schnell da hin gekommen?"
Das war der Moment wo ich völlig unpassend in brüllendes Gelächter ausbrach.
Eigentlich war es ne Szene für ein müdes Lippenkräuseln.
Aber ich rollte auf meinem Sofa rum und lachte Tränen.
Mein Mann guckte nun mich völlig perplex an.
Ich giggelte und japste nach Luft. Klopfte ihm auf dem Arm rum und meinte: "DAS hatten wir doch auch schon *wieherkreischabroll*!"
Er guckte ratlos und musste warten bis ich wieder einigermaßen zu Luft gekommen war.
Das war damals so:
Wir hatten dieses Haus grade gekauft, der erste Winter damit war voll im Gange und wir fuhren ein paar Tage zur Oma an die Nordsee. Als sparsame Menschen hatten wir brav alle Heizungen ausgedreht. Natürlich war es bei unserer Heimkehr pupskalt im Haus und wir drehten unsere Heizungen wieder an. Abends, die Kinder lagen seelig schlafend in ihren Betten, lümmelten mein Mann und ich vorm TV rum. Damals standen die Sitzmöbel noch so dass der Sessel, samt Hocker, der bequemste Platz zum Gucken war. Und auf dem lümmelte ich.
Plötzlich knackte, knallte und rumpelte es entsetzlich laut im Wohnzimmer. Ich schwör, es hörte sich so an als wenn das Haus nun zusammenbrechen würde! Wärend ich mich an meinem Sessel festklammerte und von dort nicht runter kam weil der usselige Riesenhocker mir den Weg versprerrte war mein Mann, flink wie eine Gazelle, von seinem Sofa hochgeschossen und förmlich haus dem Wohnzimmer geflogen. Im Flur vor der Küchentür konnte er dann bremsen weil das Rumpeln vorbei war.
Ich war auf meinem Sessel zusammen gebrochen. Vor Lachen. Weil es einfach so genial ausgesehen hatte wie mein Mann davon flog. Wenn ich mit meinem Sessel eine Etage tiefer gestürzt wäre, dann aber laut lachend.
Und genau an diese Begebenheit musste ich bei Transformers denken als der Vater von Sam so schnell unter dem Esstisch verschwand.
Okay, mein Mann fand das nicht so lustig wie ich.
Für das Gedonner unseres Hauses hatten wir dann auch ganz die Erklärung gefunden. Das viele Holz kann es gar nicht leiden wenn man es im Winter total auskühlen lässt.
Hoffentlich ist mein Sohn bald groß genug um Transformers zu gucken. Ich werd dann auf jeden Fall noch mal mitgucken!!!!
Sonntag, 8. November 2009
Adventskalender

Und dann brauchte ich noch Woche um mich dazu zu motivieren die ollen Karten zu machen. Ich bin echt am Überlegen ob ich das ganze Geraffel dafür nicht doch lieber verkaufen soll. Aber nee, is alles MEINS und bleibt *g*. Die Lust kommt schon irgendwann wieder.
nein, ich habe dich und das Fotografieren der Karte nicht vergessen. Schließlich steht sie ja (bis auf wenn ich etwas fotografieren möchte) auf meiner kleinen Staffelei im Bastelzimmer und ich sehe sie täglich mehrmal (mit schlechtem Gewissen) liebevoll an und freue mich über sie!
Nur fällt mir zur Zeit alles so dolle schwer. Naja, besser geschrieben, ich kann immer nur eins. Denke ich daran dass nen Berg Wäsche im Keller weggewaschen werden muss weil niemand mehr saubere Sachen zum Anziehen hat, vergesse ich mit Sicherheit dass im Bastelzimmer noch so viel fotografiert werden muss. Manchmal vergesse ich glatt dass ich mal Mittagessen kochen sollte weil ich voll beschäftigt mit Bettenbeziehen bin.
Kurz und gut:
Alles was ich sonst prima hintereinander weg bekam klappt zur Zeit nicht wirklich.
Ich traue mich noch nicht mal bei bawion in die Geburtstagsliste zu gucken weil ich mich dann zu doll schäme wie viele Geburtstage ich verpasst habe.
Aber ein Gutes hat dieses Allesvergessen: So langsam tritt ein wohliges Gefühl der Erholung bei mir ein. Das Stressgefühl und die hektischen Gedanken um das, was alles noch zu erledigen ist, verschwinden langsam. Ich kann sogar wieder in Ruhe ein Buch lesen.
Also Ulla, grad wo ich dich so doll leiden kann, bitte sei mir nicht böse.
Ich habe mich so doll gefreut und freue mich immer noch darüber!!!
Freitag, 30. Oktober 2009
Der Beginn einer Herde

(Ganz recht, der beige, ist Rudolph der Erste ;-))
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Willi wills wissen
ach,
Lieber Willi (und liebes Willi-Team),
meine 2 Lütten sind begeisterte Fans von Ihnen/dir. Sie schaffen es wirklich mir beinahe eine Woche lang bei jedem Mittagessen aus den vergangenen Sendungen zu erzählen (ich kann aber prima mitreden. Schließlich sollen Eltern ja wissen was ihre Kinder gucken). Selbst uralte Sendungen werden dann ausgegraben und noch mal durch gesprochen. Dank der "Willi wills wissen"-Sendung wissen meine Kinder eine Menge mehr.
Mein Sohn ist wohl einer der größten Willifans. Ich kann gar nicht zählen wie oft er schon wünschte dass Willi mal zu uns kommen soll. Ich bin da ja recht pragmatisch: Ich will nicht ins Fernsehen (außer wenn die "mein Garten"-Leute endlich kommen. Dann müssen sie aber 3 Monate vorher Bescheid geben damit ich noch schnell viele Kilos abnehmen kann) und kann meinen fernsehguckenden Mitmenschen mich, meinen Anblick und mein Gesabbel bescheiden ersparen. So habe ich also bei unserem letzten Willi-Gespräch gesagt dass mir weder Willi, noch sein Team mit den "annen" Kameras ins Haus kommt. Mein Sohn könnte sich gerne etwas einfallen lassen um mit Willi ins Fernsehen zu kommen. Ich würde dann auch alle mit Kaffee und belegten Brötchen versorgen.
Wir überlegten also.
Und uns fiel so gar nichts ein was meinen Sohn williwürdig machen könnte.
Dann sah ich zu seiner kleinen Schwester. Man kennt ja diesen Ahablick. Sie guckte auch gleich freundlich und mit großen Kulleraugen zurück. Aber nicht lange! Denn mir war plötzlich eingefallen dass es tatsächlich einen Menschen in unserer Familie gibt, der williwürdig sein könnte. (Mein kleines Mädchen kommt übrigens in vielen Dingen ganz nach der Mutter. Sprich: Den Willi hätte sie schon gerne hier um ihm Fragen zu stellen aber ins Fernsehen will se nich.)
Ich erklärte also meinen Kindern dass die Klasse (und dadurch auch die Schule der Beiden) meiner Tochter etwas Besonderes und Seltenes ist. Denn es ist eine integrative Klasse. Umfragen bei Nichtwissenden haben ergeben dass die meisten Menschen erstmal davon ausgehen dass der Anteil der nichtdeutschsprechenden Kinder da halt bannig groß ist. Was natürlich nicht stimmt.
In eine integrative Klasse gehen weniger Kinder, es gibt eine zusätzliche Lehrerin, die darauf spezialisiert ist außergewöhnlichen Kindern beim Lernen zu helfen und dieser Art Kinder sind 5 in Jules Klasse. Wobei man es nur einem auf den ersten Blick an sieht. Die beiden Lehrerinnen sind fantastisch. Wenn ich solche Lehrer gehabt hätte wäre ich Professorin geworden, ich bin davon überzeugt (auch wenn man noch hätte erfinden müssen worin ich meine Proffessur hätte machen können. Ach, das hätte ich dann glatt selbst erfunden!).
Nun gibt es ganz viele Leute, die gleich in Abwehrstellung gehen wenn sie hören dass besondere Kinder in diese Klassen gehen. Nicht die Kinder! Es gibt so einige Erwachsene, die dann gleich solche Klassen als die "Doofenklassen" abstempeln. Das ist wirklich traurig und dürfte in unserer heutigen Zeit eigentlich gar nicht sein. Aber selbst auf dem ersten Elternabend sprach ein Vater dieses "Doofendenken" an! Und als wir damals in der Schule waren und die Klasseneinteilungen bekamen stand ich neben einer Mutter, die mich fragte warum die Klasse 2 Lehrerinnen hat und sofort entsetzt war als sie meine Antwort bekam. Sie wollte ihren Sohn in erster Reaktion in eine andere Klasse haben. Ich hab geredet wie ein Priester und sie dann noch zur Klassenlehrerin geschleppt. So eine Lehrerin kann das ja doch besser erklären als ich.
Also, wir sind alle der Meinung dass eine integrative Klasse wirklich williwürdig ist. Nur Jule will nicht unbedingt ins Fernsehen und erstmal die Lehrerin fragen damit diese dann ans Williteam schreibt. Wobei sie das Fragen irgendwie immer vergisst. Sie fremdelt ein wenig und so ein Mensch im TV ist halt niemand, dem man sofort vertraut. Alex wäre schon zufrieden das Williteam in der Schule zu haben. Wir überlegen, dann nach zu fragen ob er für die Zeit statt Jule in die integrative Klasse darf um dabei zu sein. Sieht ja keiner dass er schon in der Zweiten ist.
Naja. lieber Willi und Team, da Jule nicht die Lehrerin ansprechen will; Alex nichts williwürdiges im Angebot hat; Jule ja auch nicht das Besondere an ihrer Klasse sieht; ich mich nicht traue wirklich an euch zu schreiben; wird diese tolle Grundschule und dieses außergewöhnliche Klassenangebot wohl nicht in einer Willisendung erscheinen. Mein Sohn wird jedes mal ein wenig traurig sein wenn das Gespräch wieder darauf kommt doch er wird weiter einer der größten Willifans bleiben.
Das Wichtigste ist jedoch: Die Sendung muss es noch lange geben!!!
Dienstag, 27. Oktober 2009
Nobelpreis für Physik
Weil, man muss ja bedenken unter welchen Umständen ich das bisschen Physik, das ich beherrsche erlenen musste.
Das war damals so:
Unsere Schule bestand aus einem kleinen Hauptgebäude, der Turnhalle und mehreren "Pavillions" (Ja, genau solche wie der, der neulich erst in Liemke in der Grundschule fast zusammen gebrochen ist. Nur unsere hatten noch so viel gutes altes verseuchtes Zeugs in sich dass sie einfach stabiler waren *festüberzeugtbin*). In einem dieser Pavillions war der Physik-/ Chemieraum. Also so lange Tische mit Anschlüssen für Bunsenbrenner (fand ich voll spannend, durften wa abba nie ran) und was weiß ich nicht noch was. Schüler pflegen ja eh gerne hinten zu sitzen, aber beim Physikunterricht gab es ne wilde Drängelei um die letzten Plätze. Und das nicht nur um ungestört seiner Heimlichkeiten nachgehen zu können! Die Tafel hing zwischen 2 Türen. Eine Tür war der Fluchtweg nach draußen (alternativ auch die Fenster) und die andere führte in einem Raum, in dem die für uns hochexplosiven Chemikalien (und die Bunsenbrenner) standen. Unser Physiklehrer (nein, ich nenn seinen Namen nicht! Wir haben ihn damals nicht verpetzt und heute passiert das von mir auch nicht *g*) war eigentlich recht cool. Äußerlich jedenfalls. Ein ruhiger, unauffälliger Mann mit einen riesengroßen Laster: er rauchte Kette!
Der Gutste konnte es noch nicht mal von einer Pause zur anderen aushalten.
Aber auch schon damals wussten Lehrer dass es nicht gut ist vor Schülern zu rauchen. Das macht man besser versteckt in anderen Räumen. In unserem Physikunterichtfall also in der Chemikalienkammer.
Ich muss zugeben, der Physikunterricht hatte dadurch für uns eine völlig eigene Spannung. Was wussten wir schon über Physik, Chemie und all dem Krams? Was interessierte uns das?
Der Lehrer kam also in den Physik- /Chemieraum geschosssen, begrüßte uns kurz und schoss gleich weiter in den geheimnisvollen Raum! Wir alle nach hinten und ducken! Aus dem Raum kamen kurz darauf dicke Rauchschwaden und er kramte auch oft dabei. Wir schrieben mental unsere Testamente und hatten einen Heidenspaß dabei. Dann begann die Stunde. In der er bestimmt 3 mal im Gefahrenraum verschwand. Super spannend aber nicht wirklich lehrreich.
Meine weiteren Physikkenntnisse verdanke ich Murphey, der Sendung mit der Maus und Willi (von Willi wills wissen). Und heute konnte ich mein seidenens Unwissen endlich in der Praxis anwenden und mir so den verdienten Nobelpreis, den ich eh nie bekomme, erarbeiten:
Die Batterien vom Kinderklavier waren schon lange leer. Da der Papa den Wechsel immer vergaß habe ich mich gestern mit dem Schraubendreher bewaffnet und wollte den Austausch vollziehen. Doch ich musste feststellen dass die alten Batterien schon ausgelaufen waren. Sieht ja dann mal alles recht rostig aus. Den nächsten Arbeitsschritt verschob ich auf heute.
Auf dem Esszimmertisch sammelte ich mein Werkzeug:
Schraubendreher, Küchenrolle, Wattestäbchen, reiner Alkohol
Dann begann ich fein säuberlich die Batteriefächer zu reinigen. Ging auch gut. Das Wissen um die Wirkung von reinem Alkohol auf versiffte Elektrik habe ich nicht aus der Schule sondern von meinem Exmann. Ich tupfte und schubberte und alles wurde immer sauberer und grad beim letzten finalen Achtupfnochmaleinsdrauftupfer bricht mir doch glatt eine Feder ab! Mist!!!
Ich habe echt versucht ob das Klavier auch ohne diese pusselige Feder funktioniert. Aber nee, ging nicht.
Also habe ich alle Batterien in das Klavier gefuddelt, dann die Batterie ohne Feder leicht angehoben, den kümmerlichen Federrest mit dem Schraubendreher an seinen ursprünglichen Platz gefummelt (da war er nu natürlich zu kurz für) und dann hatte ich meinen Physik-blindes-huhn-findet-auch-mal-nen-korn-aha-einfall! Ich stocherte mit dem Schraubendreher in der kleinen Nische mit dem Federrest rum bis dieser Rest so zwischen Batterie und Metallnupsi verkantet war dass er sich nicht mehr rührte. Starttest beim Klavier: "Pling, Klimper, Plang".
Alles klar, wieder heile!
Nobelpreis her!!!!
Freitag, 23. Oktober 2009
Rudolph, der Zweite

Donnerstag, 22. Oktober 2009
Der Bücherwurm
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Nee nee nee
Alles klar. Wir waren noch pünktlich.
Dann kletterten Michaela und ich in ihr Auto und fuhren erstmal zur Bank. Weil, Geld hab ich schon seit Tagen keins mehr in bar. An der Bank war ne riesige Baustelle. Daneben ham se nen Haus abgerissen. Wech isses. Und weil das halt alles so viel Aufwand ist standen auch 2 Baufahrzeuge auf dem Bankparkplatz. Es war nu recht eng dort. Wärend Michaela noch verzweifelt rumkurbelte um irgendwo nen Plätzchen für ihr Auto zu suchen riss ich meine Tür auf und rief noch im Rauspringen: "Such du mal fleißig, ich geh schon mal Geld holen!" und weg war ich.
Ich holte also mein Geld und spurte wieder aus der Bank raus. Der Parkplatz war mittlerweile übervoll. Die Autos standen nicht nur auf den paar übrig gebliebenen Parkplätzen sondern auch in Reih und Glied dahinter. Aber Michaela hatte den besten Platz für mich. Direkt vor der Bank. Ich also hin, Beifahrertür aufgerissen, ein Fuß rein und starrte auf den Sitz. "Höh?" dachte ich "Warum hat se denn nu für die Minuten ihr Portemanie auffen Sitz gelegt *grübel* *draufstarr*?". Grad wollte ich die Hand danach austrecken um es hoch zu heben und in ihre Tasche zu drücken da sagte eine Stimme fragend: "Hallo?". Ich machte: "Huarhgh", bin glatt einbeinig nen Stück in die Luft gesprungen. Guckte ich doch auf den Fahrersitz und da saß gar nicht mehr mein alter Blondinenkumpel Michaela! Wech war se!!!! Ein mir wildfremder Mann hockte da plötzlich auf ihrem Sitz. Mei, watt hab ich mich erschrocken.
Und dann bin ich auch sofort gröhlend zusammen gebrochen. "Huch, falsches Auto!" giggelte ich. Ich quetschte auch noch nen "Schulligung, is halt auch silber." hervor und bückelte davon Richtung richtiges Auto. Michaela hatte mir schon von weitem angesehen dass was passiert war. Aber was passiert war hatte sie wegen des einen Baufahrzeuges nicht gesehen. Aber da ich wild zuckend und zappelnd im Versteckmichbückelschritt angesaust kam war ihr klar: Ich hatte wieder mal etwas ausgefressen.
Es war eine sehr lustige Fahrt zum Laden!
Ich hätte echt noch das Portemanie nehmen sollen. Der Blick des Mannes war eh schon sehr irritiert. Was der wohl geguckt hätte wenn sein frisch geholtes Geld in meine Hände gewandert wäre!!!!
Freitag, 16. Oktober 2009
Igel

Donnerstag, 15. Oktober 2009
Es wird kälter



