Donnerstag, 24. Juli 2008

Mein Besuch bei Heidi

Freitag


Um kurz nach 4 am Nachmittag war Abfahrt meines ersten Zuges. Da ich ja seit Ewigkeiten nicht mehr mit dem Zug gefahren bin war das etwas sehr Spannendes und Aufregendes für mich. Deshalb brauchte ich Unterstützung. In Form von 2 Freundinnen, die mich zum Bahnhof brachten und verabschiedeten.
Natürlich waren wir viel zu früh da. Aber das musste sein. Weil, frau muss ja immer so viel sabbeln. Die Wartezeit verging wie im Fluge und schon bummelte mein Zug an.
Megageknuddel, wortreiche Verabschiedung und wildes Schniefen, dann sprang ich in mein Abteil. Wärend Michaela noch Haltung bewies und mir tatsächlich mit einem Papiertaschentuch und traurig guckend hinterher winkte (na, die seh ich nu auch ne Weile nicht weil sie gestern für 14 Tage in den Urlaub geflogen ist. Die hatte es leichter) lag Gaby, sich den Bauch vor Lachen haltend, fast auf dem Boden.
Ich hatte mit viel Dramatik in der Stimme vor dem Einsteigen noch gerufen:


"Ich liiiiiiiiiiiiiiiebe euch!"


Für Gaby bin ich also eigentlich gar nicht weg gewesen. Nachher rufe ich sie an und es wird so sein wie immer. Schließlich glucken wir eh nicht andauernd aufeinander und sehen (hören) uns ein paar Tage nicht.


Der Zug zockelte zu meinem ersten Umsteigebahnhof. Paderborn.
Leider standen Gaby und Michaela dort nicht um mich noch mal zu verabschieden. Ist echt gemein! Denn in ner guten halben Stunde wären sie mit dem Auto auch dort gewesen *kicher*. Und ich hatte schließlich eine Stunde Aufenthalt!
Okay, ich hätte mich gleich nach Paderborn bringen lassen können. Aber ich wollte das volle Zugprogramm!
Was ich schon in Paderborn bereute.
Der Zug hatte ne halbe Stunde Verspätung!
Dadurch war dann mein Anschlusszug weg und ich durfte wieder eine halbe Stunde warten.
Toll!
Aber dann, endlich,
nach 6 Stunden
(der Rückweg mit dem Auto dauerte ca. 3 Stunden *kicher*)
war ich am Zielbahnhof und konnte meine Heidi ans Herz raffen. Oh man, wenn man sich so lange nicht gesehen hat wird es wirklich Zeit eine liebgewonnene Freundin mal wieder zu umarmen.


Da isse:

Heidi und ihr Mann hatten mir auch (ich hatte schließlich gesimst wie doll ich mittlerweile hungerte) lecker Schnittchen mit an den Bahnhof gebracht *freu*. Dann gings heim zur Heidi und wir konnten knuddeln und sabbeln und hatten endlich mal richtig Zeit dafür.

Tagelang!