(hier sicherheitshalber auch noch mal)
Ich bin ja nun schon ein geraumes Weilchen eine Bastelelfe. Im Laufe der Zeit lernte ich ne Menge Elfen virtuell und manche auch real kennen. Mit einigen lieg ich auf der gleichen Wellenlinie, einige kann ich überhaut nicht verstehen. Hier ist es wie in einem kleinen gemütlichen Dorf. Manche bleiben länger, manche sind nur auf der Durchreise.Ich habe manches mal andere Foren besucht und versucht mich dort so wohl zu fühlen wie auf der Elfe. Doch irgendwie bin ich ein Dorfkind. Ich brauche die großen mordernen Städte mit ihrem ganzen Bimborium und Spezialgebieten nicht. Weder in der virtuellen, noch in der realen Welt. Ich will in meinem Dörfchen leben und warte dort auf die netten Menschen, die neu hinzu kommen.
Manchmal habe ich das Glück und lerne per Zufall wundervolle Menschen aus anderen Dörfern (Foren) kennen und freue mich dass es überall auf der Welt nette Menschen gibt. Selbst wenn man diese Menschen nie wieder sieht, so bleibt die Erinnerung an die schöne Zeit, die man mit ihnen hatte.Nun bin ich also hier, in meinem Elfendorf .............. manches missfällt mir, vieles gefällt mir. Die Elfen, deren Denkweise ich nicht nachvollziehen kann gehören genau so dazu und werden fast so vermisst wie die Elfen mit denen ich so richtig Spaß habe. Was wäre das Leben auch ohne Menschen die völlig anders sind als man selbst? Ich schätz mal: ziemlich langweilig.
Nun zu dir:Wir 2 Hübschen aussem Lippschen albern ja noch gar nicht so lange miteinander rum. Aber ich muss zugeben, ich genieße es. Es macht sauviel Spaß und lenkt von manchem kleinen Realalltagskümmerchen ab. Wenn ich mir vorstelle, ich hätte schon lange den Wechsel in ein Stempelforum gewagt und hätte dich (jaja, ihr Popodornen und du Beißfisch, ihr natürlich auch) nicht kennen gelernt, dann bin ich heilfroh dass ich mich nicht selbst überraschätze und meine ich wär ein Superstempler *g*.
Warum ich dies schreibe?Nun, (ich hab schon wieder Pipi inne Augen) du hast mir eine superschwere Aufgabe gestellt. Schon allein dass du die Aufgabe in Worte gefasst hast ist nen mächtiger Hemmschuh für mich. Ich schreibe in der Regel aus dem Bauch. Wenn mein Bauch voll mit einem Erlebnis ist, dann muss es raus. Das kann einfach nicht drin bleiben. Wenn ich aber den Auftrag bekomme über ein Erlebnis zu schreiben, dann glotz ich wie ne Kuh wenns donnert und mein Kopp ist leer. Ach nee. Der ist immer leer. Aber mein Bauch dann auch. (In Aufsätzen habe ich sehr oft eine 5 bekommen)
Hätte ich hier Zuhause gesessen als das größte Paket der Welt bei mir ankam wäre alles anders gewesen. Ich wäre allein gewesen, hätte mir nen Käffchen gekocht, ein paar (viele, bei der Paketgröße) Zigarettchen gemacht um mich dann gemütlich ins Esszimmer zu setzen um aus zu packen. Anschließend hätte ich Fotos gemacht, wäre an meinen PC gedüst und hätte alles aus meinem Bauch raus gelassen.Diesmal war es anders.Ich war nicht daheim, ich war nicht allein und es war nicht mein Freuundauspacktisch. Doch schon als Heidi mir das megariesige Paket in die Arme drückte war ich wahnsinnig gerührt. Ich war so baff, mir ist echt nicht eingefallen welche Andrea mir da was zu Heidi schickt. Ich war ja voll darauf eingestellt Heidis neue Bastelsachen mit aus zu packen und zu begrabbeln. Ich hab meinen Bauch bei Heidi sprudeln lassen. Ich hatte dich am Telefon.
Ich weiß dass du wartest was ich wohl schreibe. Ich hab auch schon gestern die Fotos gemacht. Und du kannst dir nicht vorstellen wie sehr ich schon alles auseinander gewühlt, neu sortiert, ins Riesenpaket, wieder raus und überhaupt begrabbelt habe. Es war nur gut dass du die Küchenrollentücher zum Verpacken benutzt hast. Meine Nase hatte nämlich schon ein paar mal plötzlich Schnupfen. Verzeih mir dass ich nicht ganz so schnell mit dem Schreiben bin. Ich muss da immer noch verknusen und vor allem muss ich meinen Bauch erst wieder damit füllen. Ich habe in den Tagen bei Heidi so viel erlebt, das sprudelt alles in mir rum. Ich muss sortieren, mich über all die schönen Erlebnisse freuen und sie immer wieder durcherinnern bis sie eine liebgewonnene Gewohnheit sind.Ich vermisse Heidi schon wieder ganz doll. Sie ist mir eine ganz besondere Freundin geworden. Ich bin immer noch ganz hibbelig weil es so schön bei ihr war und sie mich hat so viele schöne Dinge erleben lassen.
Kurz und gut: Ich brauche noch Zeit!
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..............Und außerdem brüllt in mir auch noch das böse Stimmchen: "NÖ! MACH ES NICHT! Dann kommt se und du kannst sie knuddeln bis sie blau anläuft. Schließlich hat se es ja angedroht!"Du siehst, es ist echt schwer.
